Hallo Ihr!
Lange hab ich nichts mehr geschrieben aber ich wollte nur alle die hier draufschauen informieren, dass ich jetzt einen neuen Blog habe!
Also besucht den doch mal und lest regelmäßig mit :)
Montag, 26. September 2016
Dienstag, 12. November 2013
Saalfelden
Meine letzte Woche war so gefüllt, anstrengend aber dennoch schön das ich euch gleich berichten muss was ich gemacht habe. Mittwoch fuhr ich zusammen mit Joseph Wetzel und den Jungs vom "Boulders Kletterhallenservice" Team nach Saalfelden um dort eine Kletter- und Boulderhalle umzuschrauben. Nach einer anstrengenden Fahrt mit viel Stau kamen wir recht spät an und legten sofort los. Meine Aufgabe war es für die Beiden im Hubsteiger Griff- und Trittsets herzurichten, die genau passen was Farbe und angezieltem Schwierigkeitsgrad betrifft. Ich rannte also viel durch die Gegend und suchte die letzten verbliebenen Henkel zusammen und dafür geeignete Tritte. Die ganze Aktion ging drei Tage und durch den schlechten Schlaf den wir in der Halle hatten war es doch sehr anstrengend. Aber mir macht stressige Arbeit viel mehr Spaß als langweilige und deswegen hatte ich meine Freude. Am Ende des zweiten Tages konnte ich dann auch meine Schrauberkünste testen und in den Hubsteiger steigen. Danke Joseph für die Einführung im Steiger steuern :)
Samstag war ich dann Felsklettern mit Dennis am "Schiefen Tod". Dort probierte ich die tolle 10- "Totgesagte leben länger". Es war zwar kalt und nass aber an diesem Fels lief es nicht rein und wir hatten keine Probleme. Sonntag war ich schon wieder am schrauben, diesmal im FightClub Betzenstein. Insgesamt 10 neue pinke Boulder wurden an diesem Abend in der Wand versenkt.
Montag war dann Dichas freier Tag und wir fuhren zur Soranger Wand. Trotz den 6 Grad am Fels hatten wir beide viel Erfolg. Heißer Tee und heiße Steine im Chalkbag halfen der Motivation überzukochen. Dicha konnte zwei 8- Routen nacheinander onsighten und trotz den boulderlastigen Stellen sah es recht leicht aus was sie da machte. Ich traute mir dann nach ein paar Probestürzen den dritten Haken in der Route "Doppelpack" (10-) auszulassen und konnte sie dann auch gleich klettern. Die im Sommer noch schwere Boulderstelle konnte ich mittlerweile sehr leicht und fast statisch klettern und es war somit höchste Zeit das Teil endlich abzuhaken. Bis dahin hat mich immer das Klippen vom dritten Haken ausgebremst, was einfach der mit Abstand schwerste "Zug" war. Für mich war es toll meine Angst an der Stelle zu überwinden und einfach nur ans Weiterklettern zu denken.
Heute ist ein weiterer super Tag mit 7 Grad und Sonne in Franken und ich werde wohl einige Boulderprojekte probieren und hoffentlich durchsteigen. Ich hoffe die sind auch trocken....
Viele Grüße euer Marten
Samstag war ich dann Felsklettern mit Dennis am "Schiefen Tod". Dort probierte ich die tolle 10- "Totgesagte leben länger". Es war zwar kalt und nass aber an diesem Fels lief es nicht rein und wir hatten keine Probleme. Sonntag war ich schon wieder am schrauben, diesmal im FightClub Betzenstein. Insgesamt 10 neue pinke Boulder wurden an diesem Abend in der Wand versenkt.
Montag war dann Dichas freier Tag und wir fuhren zur Soranger Wand. Trotz den 6 Grad am Fels hatten wir beide viel Erfolg. Heißer Tee und heiße Steine im Chalkbag halfen der Motivation überzukochen. Dicha konnte zwei 8- Routen nacheinander onsighten und trotz den boulderlastigen Stellen sah es recht leicht aus was sie da machte. Ich traute mir dann nach ein paar Probestürzen den dritten Haken in der Route "Doppelpack" (10-) auszulassen und konnte sie dann auch gleich klettern. Die im Sommer noch schwere Boulderstelle konnte ich mittlerweile sehr leicht und fast statisch klettern und es war somit höchste Zeit das Teil endlich abzuhaken. Bis dahin hat mich immer das Klippen vom dritten Haken ausgebremst, was einfach der mit Abstand schwerste "Zug" war. Für mich war es toll meine Angst an der Stelle zu überwinden und einfach nur ans Weiterklettern zu denken.
Heute ist ein weiterer super Tag mit 7 Grad und Sonne in Franken und ich werde wohl einige Boulderprojekte probieren und hoffentlich durchsteigen. Ich hoffe die sind auch trocken....
Viele Grüße euer Marten
Sonntag, 3. November 2013
Countdown
Was für eine Woche...
Zuerst war die Hitze und damit war es echt ungünstig in der Sonne schwer zu klettern. Aber wir fuhren abermals zur Bärenschlucht, diesmal zusammen mit meinem Freund Flo. Schon am Morgen machte ich ein paar Versuche in meinem Projekt "Amboß" und kam erstaunlich weit. Ich kämpfte mich bis über die Dachkante, klippte die verlängerte Exe und machte mich für den schweren Zug in das kleine Zweifingerloch bereit. Etwas zu unkoordiniert war meine Bewegung und somit stocherte ich nur neben das Loch und fiel...Das hätte es sein können! Danach wurden die Versuche immer schlechter, die Kraft war weg.
Am nächsten Tag wurde es deutlich kälter mit einem frischen Wind und wir fuhren zur Soranger Wand, die mit ihrem Südseitigen Lage und den kurzen Routen perfekt für den Winter ist. Ich probierte die "Doppelpack"(10-) und war erstaunt wie viel leichter sie mir fiel als noch im Spätsommer. Ich kletterte mehrmals bis zum dritten Haken, konnte ihn aber nicht einmal klippen nach dem vorangegangenen Dynamo. Von dort nach oben ging die Route auch leicht und so beschloss ich dann beim nächsten Mal die Crashpads mit zum Fels zu nehmen und des Ding einfach auszulassen. Damit wird die Schwierigkeit wohl etwas zurückgehen aber es ist wohl recht gutes Mentaltraining für mich ;-) Danach probierte ich noch die ewig nasse "Leichte Beute"(9+/10-) welche mir auch sehr gut gefiel. Unten sehr weite Züge an Henkeln und dann eine schwere Stelle über die Dachkante mit 2 kleinen Griffen und einem schlechten Hook.
Es war Zeit für einen Ruhetag nach drei Tagen. Der Wetterbericht war kritisch, denn es blieb nur noch ein regenfreier Tag übrig, danach sollten die Temperaturen hoch gehen und viel Regen kommen. Ich hatte also nur einen Tag Zeit mein Projekt zu klettern oder ich hätte mindestens eine Woche warten müssen bis es wieder besser wird. Also wurde am Ruhetag gut ausgeruht, Cuts geheilt und wenig gefuttert.
Freitag wurde wie immer am Griffbrett aufgewärmt und dann direkt zum Felsen gefahren. Es war sau kalt, 5 Grad und keine Sonne. Ich konnte Flo überzeugen mich erstmal klettern zu lassen und so wurden schnell die Schlingen ins Amboß gehangen und direkt ohne Pause eine Versuch gestartet. Und wieder traf ich das schmale Fingerloch über dem Bauch nicht und machte einen Abflug. Etwas genervt riss ich mir das Tape vom Finger, wartete 5 Minuten und versuchte es nocheinmal. Diesmal traf ich das Fingerloch und kämpfte mich auf dem letzten Loch zum Umlenker. Es war geschafft und mir war kotzübel vor Anstrengung und mein Cut war wieder blutig offen wir vor zwei Tagen. Zur Krönung kletterten Flo, Dicha und Dennis alle den Göttner Ged. Weg, einer der klassischsten 8er im Gebirge. Ich suchte direkt weiter nach einem neuen Projekt und probierte "Subway"(10) und "Center Court"(10-), beides tolle Routen mit einem schweren Einzelzug und beide möglich. Rundum waren wir alle sehr zufrieden mit dem Tag und es war sehr entspannt und schön. Jeder hatte ein kleines Erfolgserlebniss und die Stimmung war gut.
Samstag kam dann wie versprochen das warme Regenwetter zu uns und die Fränkische ist seit dem komplett kondensiert. Wir fuhren nur zur Grünen Hölle und als die komplett nass war ging es direkt wieder Heim. Ab Morgen wird es wieder kälter und somit hoffentlich wieder trocken.
Danke für das Lesen, ich habe noch ein kleines Video angefügt vom Sommer wo ich meine erste fb 7b in Franken bouldern konnte, dem "Rundling". Ich hoffe das Video gefällt euch.
Bis Bald
Zuerst war die Hitze und damit war es echt ungünstig in der Sonne schwer zu klettern. Aber wir fuhren abermals zur Bärenschlucht, diesmal zusammen mit meinem Freund Flo. Schon am Morgen machte ich ein paar Versuche in meinem Projekt "Amboß" und kam erstaunlich weit. Ich kämpfte mich bis über die Dachkante, klippte die verlängerte Exe und machte mich für den schweren Zug in das kleine Zweifingerloch bereit. Etwas zu unkoordiniert war meine Bewegung und somit stocherte ich nur neben das Loch und fiel...Das hätte es sein können! Danach wurden die Versuche immer schlechter, die Kraft war weg.
Am nächsten Tag wurde es deutlich kälter mit einem frischen Wind und wir fuhren zur Soranger Wand, die mit ihrem Südseitigen Lage und den kurzen Routen perfekt für den Winter ist. Ich probierte die "Doppelpack"(10-) und war erstaunt wie viel leichter sie mir fiel als noch im Spätsommer. Ich kletterte mehrmals bis zum dritten Haken, konnte ihn aber nicht einmal klippen nach dem vorangegangenen Dynamo. Von dort nach oben ging die Route auch leicht und so beschloss ich dann beim nächsten Mal die Crashpads mit zum Fels zu nehmen und des Ding einfach auszulassen. Damit wird die Schwierigkeit wohl etwas zurückgehen aber es ist wohl recht gutes Mentaltraining für mich ;-) Danach probierte ich noch die ewig nasse "Leichte Beute"(9+/10-) welche mir auch sehr gut gefiel. Unten sehr weite Züge an Henkeln und dann eine schwere Stelle über die Dachkante mit 2 kleinen Griffen und einem schlechten Hook.
Es war Zeit für einen Ruhetag nach drei Tagen. Der Wetterbericht war kritisch, denn es blieb nur noch ein regenfreier Tag übrig, danach sollten die Temperaturen hoch gehen und viel Regen kommen. Ich hatte also nur einen Tag Zeit mein Projekt zu klettern oder ich hätte mindestens eine Woche warten müssen bis es wieder besser wird. Also wurde am Ruhetag gut ausgeruht, Cuts geheilt und wenig gefuttert.
Freitag wurde wie immer am Griffbrett aufgewärmt und dann direkt zum Felsen gefahren. Es war sau kalt, 5 Grad und keine Sonne. Ich konnte Flo überzeugen mich erstmal klettern zu lassen und so wurden schnell die Schlingen ins Amboß gehangen und direkt ohne Pause eine Versuch gestartet. Und wieder traf ich das schmale Fingerloch über dem Bauch nicht und machte einen Abflug. Etwas genervt riss ich mir das Tape vom Finger, wartete 5 Minuten und versuchte es nocheinmal. Diesmal traf ich das Fingerloch und kämpfte mich auf dem letzten Loch zum Umlenker. Es war geschafft und mir war kotzübel vor Anstrengung und mein Cut war wieder blutig offen wir vor zwei Tagen. Zur Krönung kletterten Flo, Dicha und Dennis alle den Göttner Ged. Weg, einer der klassischsten 8er im Gebirge. Ich suchte direkt weiter nach einem neuen Projekt und probierte "Subway"(10) und "Center Court"(10-), beides tolle Routen mit einem schweren Einzelzug und beide möglich. Rundum waren wir alle sehr zufrieden mit dem Tag und es war sehr entspannt und schön. Jeder hatte ein kleines Erfolgserlebniss und die Stimmung war gut.
Samstag kam dann wie versprochen das warme Regenwetter zu uns und die Fränkische ist seit dem komplett kondensiert. Wir fuhren nur zur Grünen Hölle und als die komplett nass war ging es direkt wieder Heim. Ab Morgen wird es wieder kälter und somit hoffentlich wieder trocken.
Danke für das Lesen, ich habe noch ein kleines Video angefügt vom Sommer wo ich meine erste fb 7b in Franken bouldern konnte, dem "Rundling". Ich hoffe das Video gefällt euch.
Bis Bald
Sonntag, 27. Oktober 2013
Hotel Frankenjura
Der Sommer ist vorbei wie ihr sicher alle bemerkt habt und ich habe wieder mehr Zeit etwas zu schreiben. Die letzten Monate waren wiedermal ein Beweis dafür, dass es oft Zeitverschwendung ist zu planen. Es kam alles anders als geplant. Dank vieler glücklicher (oder auch unglücklicher...wer weis?) Zufälle haben wir jetzt ein kleines nettes Zuhause in der Fränkischen Schweiz gefunden. Noch nie zuvor habe ich so nahe der Felsen gewohnt, denn in nur 10 Minuten Autofahrt steh ich unter "Action Direct". Wir gehen dadurch auch sehr viel klettern, sowohl mit Seil als auch mit Crashpad und konnten schon einige Highlights verbuchen. Grade jetzt wo die Temperaturen wieder erträglicher werden und der Fels bessere Reibung hat, fällt ein Projekt nach dem anderen. An Nachschub mangelt es in Franken nicht. Noch nie war meine Liste an Wunschrouten - und Bouldern größer als jetzt.
Dicha konnte letzte Woche ihre erste Route im Grad 9- klettern: "Schön Wetter". Mir gelangen ein paar Routen bis 9+/10- und ich konnte am Freitag ein weiters Ziel abhaken: Der "Waldkopfspitzentraverse" (fb 7c). Nach 3 Tagen rumtüfteln konnte ich die perfekte Lösung für mich finden und den Boulder bei schattigen guten Bedingungen durchsteigen. Samstag waren wir in der Bärenschlucht und ich fand ein neues Projekt mit dem schönen Namen "Amboss"(10-). Unten wartet ein sehr weiter Zug gefolgt von einer kräftigen Passage an schlechten Löcher über eine kleine Dachkante. Ich kam dem ganzen schon ganz nah und hoffe nun auf etwas Abkühlung hier, da in der Sonne die Finger nach wie vor etwas schwitzen.
Bis Bald
Dicha konnte letzte Woche ihre erste Route im Grad 9- klettern: "Schön Wetter". Mir gelangen ein paar Routen bis 9+/10- und ich konnte am Freitag ein weiters Ziel abhaken: Der "Waldkopfspitzentraverse" (fb 7c). Nach 3 Tagen rumtüfteln konnte ich die perfekte Lösung für mich finden und den Boulder bei schattigen guten Bedingungen durchsteigen. Samstag waren wir in der Bärenschlucht und ich fand ein neues Projekt mit dem schönen Namen "Amboss"(10-). Unten wartet ein sehr weiter Zug gefolgt von einer kräftigen Passage an schlechten Löcher über eine kleine Dachkante. Ich kam dem ganzen schon ganz nah und hoffe nun auf etwas Abkühlung hier, da in der Sonne die Finger nach wie vor etwas schwitzen.
Bis Bald
| prominentes Publikum :P |
| Der weite Zug im "Amboss" |
| für die "Rose de la Vampir" üben ;) |
Mittwoch, 15. Mai 2013
Frankreich - Das Land der Kompromisse
Mit sehr schlechtem Wetter im Ausblick
beschlossen wir Ende April aus Spanien zu flüchten und uns über die
Berge nach Frankreich abzusetzen. Wir nutzen die regnerische Woche um
langsam aber sicher von Oliana bis in die Tarnschlucht zu fahren.
Unterwegs besuchten wir noch Verwandschaft von Dicha und hatten ein
paar schöne Tage dort. In der “Gorge du Tarn” waren wir von
gutem Wetter gesegnet oder auch verflucht, wie man es nehmen mag. Zum
schwer Klettern war es in jedem Fall zu heiß! Wir machten aber das
beste draus und kletterten ein paar moderate Touren. Leider war uns
die örtliche Polizei auf den Fersen und verscheuchte uns von unserem
schönen Schlafplatz. Wir mussten erst aus der Schlucht rausfahren
und dort schlafen, um vor einer Strafe sicher zu sein. Das brachte
dann einen deutlich verlängerten Zustieg von einer Minute auf eine
Stunde mit sich, den wir nur einen Tag in Kauf nahmen, bevor wir uns
aus der Tarn verabschiedeten. Also Fazit für alle Tarnkletterer:
kalkuliert einen Campingplatz in euer Budget mit ein oder bringt
starke Beine mit!
| Die Tarnschlucht von unserem Schlafplatz aus |
250 Kilometer weiter westlich fuhren
wir am Fuße des Mt Ventoux durch eine einsame und malerische Gegend.
Wir befanden uns auf dem Wege nach St. Leger oder auch “La
Baleine”.
Schon vieles hatte ich über diese
Gebiet gehört, das es wie ein kleineres Rodellar sei und voll mit
schweren Routen. Es erfreute uns sehr, als wir einen sehr schönen
und tolerierten Schlafplatz nicht weit weg vom Gebiet fanden, an dem
wir uns hinstellen konnten. Schonmal deutlich entspannter als die
Tarn! Mit dem Rad ging es dann für 5 Minuten eine kleine Straße
entlang und dann zu Fuß weitere 10 Minuten bis wir zur großen
Südwand kamen. Hier war es natürlich viel zu warm zu dieser
Jahreszeit und die Sinter waren ohnehin größtenteils nass. Wir
verdrückten uns in die schattige Ostwand, die relativ trocken war
und probierten einige Routen. Die Linien sind beeindruckend, lang und
überhängend. Die Haken werden nach oben hin eher spärlich
eingesetzt und man hat schonmal sehr schwere Stellen weit über den
Sicherungen. Ich probierte zwei 8b's direkt nebeneinander und musste
bei beiden sehr schnell einsehen, das zumindest mit der Wärme
absolut nichts zu holen war. Die Einzelzüge waren beinhart und die
ganze Route kam einem vor wie eine zusammenhängende Schlüsselstelle.
Nach nur zwei Tagen fuhren wir weiter nach Orpierre, wo wir zwei Tage
kletterten. Dicha konnte den wunderschönen Klassiker “Ailes au
Desir”(6c+) klettern und ich machte eine schnelle Begehung von
“Game Over” (8a).
| St Leger |
Jetzt sind wir schon seit drei Tagen in
Ceüse und haben schon die ersten Knieprobleme von der Latscherei
vorzuweisen. Am ersten Tag versuchten wir uns ein wenig an die
Kletterei zu gewöhnen. Nachdem ich feststellen musste das die
leichten Touren hier wahnsinnig schwer sind (ich machte eine 6b+ die
woanders wohl eher 7a+ wäre), versuchte ich mich am 40 Meter
Klassiker “Encore” (8a+) in Sektor Demi Lune. Die Route ist sehr
kleingriffig, ausdauernd und nicht so wirklich mein Style. Die ersten
20 Meter sind 6a Platte und dann hat man nur einen Henkel bis ganz
hoch. Dicha probierte gestern “Pourquoi pas” (7a+) und konnte
auch fast alle Züge auf Anhieb machen. Ich hoffe das Wetter bleibt
so genial wie es jetzt grad ist, wir haben leider nur noch 2 Wochen
bis ich zurück nach Deutschland fahren muss. Wünscht uns Glück und
bis Bald!
| Lecker Bier nach dem vielen Gelatsche |
| Trägst du mich morgen hoch bitte? |
Mittwoch, 17. April 2013
Oliana und Tres Ponts
Nach unserem Abstecher nach Vilanova de
Meia fuhren wir nach Tres Ponts, um uns mit Jost, Johannes, Peter und
Jürgen zu treffen. Es war sehr cool sie alle nochmal wieder zusehen
und die Abende waren wie gewohnt legendär ;)
Beim Klettern lief es nicht so
wirklich, da in der engen Schlucht immer ein heftiger Wind weht.
Sobald der Schatten in die Wand kam, war es Schluss mit lustig.
Eiskalte Finger und entmutigte Kletterer waren das Ergebniss. Nach
wenigen Tagen hatten wir keine Lust mehr darauf und fuhren 20 km
südlich nach Oliana. Dort war es herrlich warm und sommerlich.
Leider fuhren Peter und Jost nach Margalef, weil sie schon vorher in
Oliana waren.
Übrig blieben Jo und Ich, Dicha fuhr mit einer
Freundinn nach Perles für 2 Tage. Wie in den guten alten Zeiten
teilten wir uns das Seil, das Essen und das Bett. Johannes probierte
eine absolute Megatour an der Wand, “Gorrilas en la niebla”, eine
50 meter 8b+ die durch den zentralen Teil der Wand zieht. Ich
probierte “Marroncita” eine 8b genau rechts davon, die Johannes
eine Woche vorher schon gemacht hatte. So hatten wir beide unsere
Projekte und kletterten was die Finger hergaben. Tag um Tag kamen wir
weiter aber es wurde auch jeden Tag wärmer. Auch Flo gesellte sich
zu uns und hatte auch seine Erfolge an der Wand. Samstag Abend musste
Johannes dann leider nach Deutschland fahren um etwas zu arbeiten
(Schrecklich!) und auch so lichtete sich das Feld der Kletterer hier.
Die letzten beiden Tage waren extrem warm mit 27 Grad im Schatten
Abends um 19 Uhr. So blieb uns nix anders übrig als unter der
Markise zu lesen und baden zu gehen. 17 Uhr wurde dann immer
aufgewärmt und es blieb grad noch Zeit für 2 Versuche. Dicha räumte
kräftig ab indem sie ihre erste 7b kletterte: “Placa Ferdinand”.
Auserdem gelang ihr noch die berühmte Sintertour “Nunca Doy..”7a+
und eine sehr schwere 7a im linken Teil. Danach boulderte sie sich
noch eine andere 7b (“Victorinox”) hoch und kam gestern auch
schon sehr weit.
Ich dagegen hatte in meiner Tour eher Pech und flog
meist in der Schlüsselstelle ab. Gestern tagsüber kam mir dann eine
Idee die ich am Fels gleich probieren musste. Statt dem schweren
Griffwechsel mit rechts, der mich immer ausgepumpt hatte, könnte man
doch einfach springen!? …..Es funktionierte beim ausbouldern! Mir
fliegen die Füße aber förmlich um den Kopf weil ich so dynamisch
hochziehen musste. Beim Rotpunktversuch stellte sich mir dann die
Frage, ob nun die alte gut ausgetüftelte Lösung oder die neue
“Sprunglösung” zur Anwendung kommen sollte. Ein kurzer Blick zu
Dicha und wir waren uns einig: Dynamo-Time!
15 Minuten später klippte ich den
Umlenker und konnte es kaum fassen, es hatte geklappt! Und ich bin
nicht nach dem Schüttler geflogen, wie versprochen Jo! ;-) Eine
geniale Zeit in Oliana geht damit zu Ende und wir können es kaum
erwarten wieder her zu kommen.
Heute fahren wir wieder nach Tres Ponts
und hoffen auf kühlere Bedingungen, also bis Bald
euer Marten
Montag, 8. April 2013
Klettervideos
In den letzten Monaten haben Dicha und Ich fleisig 2 Videos gedreht und geschnitten. Jetzt haben wir endlich Zeit gefunden sie ins Internet zu laden und deshalb will ich sie euch Bloglesern nicht vorenthalten.
Das erste Video ist von Dicha in der Route "Spanglish" in Futbolin.
Das zweite Video ist von mir selbst in der Route "Mare del Tano" in der großen Höhle in Santa Linya. Viel Spaß beim schauen!
Das erste Video ist von Dicha in der Route "Spanglish" in Futbolin.
Das zweite Video ist von mir selbst in der Route "Mare del Tano" in der großen Höhle in Santa Linya. Viel Spaß beim schauen!
Freitag, 5. April 2013
Valencia
Hochsommer im März? Ja das geht! Nach
einer frostigen Woche mit Johannes und Dicha in Albarracin Anfang des
Monats fuhren wir weiter an die Küste in die Nähe von Valencia. Wir
waren beide ziemlich müde von den schweren Bouldern im
Sandsteinparadies bei Teruel und brauchten dringend eine Pause.
Johannes zeigte uns die Creme de la Creme von Albarracin, das mit
seinem vorwiegend überhängendem roten Sandstein einzigartig ist.
Wir konnten einige Klassiker klettern und auch das örtliche
Trommelfest besuchen, bei dem verschiedene Trommelgruppen aus der
Gegend ihr Können zur Schau stellten. Nach einer frostigen Nacht mit
Neuschnee entschieden wir uns dann zur Weiterfahrt.
In Chulilla angekommen, erfreuten wir
uns sofort an dieser Gegend. Warmer Wind vom Meer, kühle schattige
Schluchten zum Klettern und ein Dorf mit Charme. Wir fanden sogar
eine tolle Bar wo es das kleine Bier für 1 Euro gab! Unnötig zu
sagen wo wir unsere Abende verbrachten....
Da es in der Sonne viel zu warm war,
nahmen wir täglich den langen Fußmarsch ins Nachbartal auf uns.
Dort kletterten wir im Sektor “Oasis” und “Balcon”, was
eigentlich eine große Wand ist. Der Fels ist dort stark versintert
und es gibt ab 6b für jeden was zu machen. Dicha testete die 7a`s im
Oasis und ich versuchte mich an einer überhängenden 8a im linken
Wandteil (“los Veteranos”).
Auch versuchte ich “Christians Tour”
(“Tequilla Sunrise” - falls du das lesen solltest ;-) ) und war
total begeistert! Ein super Teil und echt schwer, besonders der Teil
nach den Sintern.
Nach wenigen Tagen hatten wir dann
beide unsere Routen abgehakt und entschieden uns nach “Montanejos”
zu fahren. Dort gab es vor allem viele alte britische Touristen und
warme Quellen, in denen man schwimmen kann. Die Kletterei dort hat
uns beiden nicht so gefallen. Es gab viele leichte Routen aber nur
wenig gutes Schweres. Vieles war brüchig und mit künstlichen
Griffen.
Nach drei Tagen fuhren wir dann über
die Autobahn nach Norden in die Gegend bei Huesca.
Dort kletterten wir einen Tag in
“Gratal”, wo mir bei kaltem regnerischem Wetter noch eine andere
8a gelang und danach noch ein paar Tage in Alquezar und Rodellar.
Leider war dort der Großteil nass und wir konnten nur wenig machen.
Die letzte Woche sind wir dann wieder
Richtung Lleida gefahren und haben ein paar Tage in “Vilanova de
Meia” verbracht. Dort gibt es unzählige Mehrseillängen zu
klettern die von der Felsqualität schwer zu überbieten sind. Dicha
und mir gelangen auch zwei coole Touren, eine ca 200 Meter lang im
Grad 6c+ und eine andere ca 150 Meter lang im Grad 6a+. Im Anschluss
kletterten wir noch ein wenig im örtlichen Sportklettergebiet und
mir gelang noch meine erste 7c+ onsight (mit Exen hochhängen, so wie
es sich gehört!), worauf ich dann mal echt stolz war :-)
Gestern sind wir dann nach “Tres
Ponts” gefahren, um uns mit Joost und Johannes zu verbünden und
die örtlichen Gebiete unsicher zu machen.
Bis Bald euer Marten
Freitag, 22. Februar 2013
Und wir sind in
Margalef....schon wieder? Ein bissl ist der Dampf schon raus wenn man
zurück denkt was wir die letzten Tage so getrieben haben. Ist das
verwerflich nachdem wir diese Saison schon so viel Zeit hier
verbracht haben? Nachdem ich Jürgen aus Reus
abgeholt habe und wir dann zusammen mit Christian nach Margalef
gefahren sind gingen wir 3 Tage Seilklettern. 2 Tage waren wir an der
Südwand von Espadellas unterwegs. Ich kletterte ein paar 7bs und
probierte zwei 8as jeweils einmal, konnte mich aber nicht motivieren
sie nochmal zu versuchen. Christian konnte die Traumtour „ladron de
la orchidea“(8a) durchsteigen und beeindruckte mich mit seiner
Schmerzresistenz, denn seine Finger bluteten und waren förmlich
zerfetzt. Loco!
Zusammen mit unseren Freunden Maria, Puig, Jo und Christian fuhren
wir dann einen Tag bouldern nach El Cogul, einem
Sandsteinbouldergebiet nicht weit entfernt von Margalef. Wir hatten
einen super Tag und es waren viele nette Leute dabei. Jeder probierte
etwas seinem Level entsprechend und es gab weder übertriebenen
Ehrgeiz noch Leistungsdruck. Es war einfach sehr entspannt und
angenehm.
Ich kletterte dann noch einen Tag mit Jürgen in der „Cathedral“
wo ich die Route „Mortal Kombat“ (8a/ 8a+) versuchte und auch
ziemlich weit kam. Leider ist es zur Zeit nur an ausergewöhnlich
warmen Tagen möglich dort zu klettern, weil es nordseitig
ausgerichtet ist.
Mit Dicha verbrachten wir dann noch zwei weitere Tage beim bouldern
in El Cogul. Gestern fuhren wir den kurvigen Weg nach Arboli und
boulderten dort mit Maria, Puig, Julian und Jürgen an den
überhängenden Kalkblöcken. Es war für Jeden was dabei und wir
hatten unseren Spass. Der Kalk dort ist relativ glatt und eigenet
sich wirklich gut zum bouldern, was ja doch recht selten ist bei
dieser Art von Fels. Die Kletterei ist eher kräftig und steil, mit
allen Arten von Griffen. Es gibt jede Menge ästhetischer Blöcke und
Linien die es zu probieren gibt und die Lage ist auch ausgesprochen
schön.
Die nächsten Tage wird Dicha Ski fahren gehen und ich werde mich mit
Christian und Johannes verbünden und die örtlichen Felsen unsicher
machen. Ganz wie früher!
Bis Bald euer Marten
Dienstag, 12. Februar 2013
The good, the bad and the ugly
Hallo liebe Leser
Seit dem letzten Blog ist sehr viel passiert und ich versuche es mal alles zusammenzufassen.
In Santa Linya lief alles sehr gut mit uns. Dicha und ich kletterten beide unsere Projekte kurz nacheinander und wir machten voneinander Fotos, dank der Hilfe von Franzi. Auch filmten wir beide Routen und wollen die Videos später veröffentlichen. Hier sind die Ergebnisse:
Als nächstes fuhren wir nach Terradets, wo wir einen Tag kletterten. Leider hat es uns beiden nicht so gefallen, da die Routen doch recht austauschbar sind. Es gibt keine herausragenden Linien und alles sieht irgendwie gleich aus. Abends erreichte uns dann eine SMS das unser Christian einen Autounfall hatte und wir beschlossen am nächsten Tag zu ihm zu fahren. Glücklicherweise ist nur dem Auto "Altfred" etwas passiert und alle Insassen blieben unverletzt. Franzi und Christian verbrachten dann 3 Tage in Tarragona und versuchten vergeblich mit den spanischen Versicherungen zu kommunizieren. Als "Altfred" wieder grade gebogen war kamen sie zurück nach Siurana und wir kletterten für 2 Tage dort. Leider vertrieb uns der Wind und wir zogen weiter nach Margalef wo wir uns jetzt befinden. Jürgen aus Innsbruck ist unser Gruppe nun auch zugestoßen und ich hoffe wir werden viel Spass haben. "Altfred" erholt sich auch immer mehr und heilt langsam. Heile Heile Altfred!
Bis bald euer Marten
Seit dem letzten Blog ist sehr viel passiert und ich versuche es mal alles zusammenzufassen.
In Santa Linya lief alles sehr gut mit uns. Dicha und ich kletterten beide unsere Projekte kurz nacheinander und wir machten voneinander Fotos, dank der Hilfe von Franzi. Auch filmten wir beide Routen und wollen die Videos später veröffentlichen. Hier sind die Ergebnisse:
| Dicha in "Spanglish" 7a+ |
| Dicha in "Spanglish" 7a+ |
| "Mare del tano" 8b |
| "Mare del tano" 8b |
| "Mare del tano" 8b |
Bis bald euer Marten
Ein Freund sagte einst
“Haz lo que quieras hacer ahora,
cuando aun puedas, que la vida pasa muy rapida. Mira donde estoy ya,
con todo lo que queria hacer en la vida”
Das Leben zieht doch viel zu schnell vorbei, das hört man immer
wieder. Deswegen mache nur das was du wirklich willst und geniesse
jede Minute. Drei Monate leben wir nun schon in Nordspanien und es
fühlt sich an, als wären wir letzte Woche erst angekommen. Freunde
kommen und gehen, bleiben kürzer oder länger. “Where do you
live?” ist eine häufige Frage. “Here in Margalef” ist die
passende Antwort die wir geben. Unser Haus ist immer dabei, zumindest
fühlt es sich so an. Wo immer wir leben wollen, können wir leben –
das ist Freiheit. November und Dezember waren unsere Margalef Monate.
Wir kletterten so oft es unsere Körper erlaubten, denn das Wetter
war fast immer einladend genug. Zusammen mit vielen neuen und alten
Freunden lebten wir dort abgeschieden von jeglichem “normalen”
Leben. Anfangs bastelten wir mit der grossen Hilfe von Christian und
Johannes an unserem Auto rum. Das gesamte elektrische System wurde
perfektioniert. Die Solarplatte wurde aufs Dach geklebt, die neue
Gelbatterie in den Wohnraum gestellt und verkabelt und das sehr
wichtige Trennrelai, was Starter- und Wohnraumbatterie trennt,
richtig angeschlossen. Jetzt läuft alles wie gewünscht und wir sind
mehr als zufrieden. An Komfort bleibt nichts zu wünschen übrig,
dank Warmwasserboiler zum duschen und Gasheizer am Morgen.
Auch über Klettererlebnisse konnten wir uns nicht beklagen. Wir
hatten viele Projekte in verschiedensten Sektoren, die wir fast alle
auch abhaken konnten. Ganz besonders gefallen hat mir der neue Sektor
“Cathedral”, wo ich drei Tage mit Johannes kletterte. Leider
wurde es dann schnell etwas zu kalt, dank der nordseitigen
Ausrichtung. In Siurana waren wir auch öfters unterwegs, wo ich ein
geniales Projekt habe. Meine Motivation dafür ist endlos und ich
würde mich freuen es noch diese Saison durchzusteigen. Falls es aber
nicht passieren sollte, dann macht mir das auch nichts, da jeder
Versuch einfach ein Erlebniss ist. Ich denke das ich knapp dran bin
es zu klettern, es muss nur von den Bedingungen alles zusammenpassen.
Momentan klettern wir ganz viel in “Santa Linya”, einem relativ
neuen Gebiet für mich. Hier herrscht eine coole Atmosphäre mit ganz
vielen “Locals”, den üblichen Verdächtigen die einfach immer da
sind.
Die gigantische Höhle motiviert einen einfach und die Kletterei ist
sehr modern. Extrem physisch und dynamisch an blockigen Slopern, die
einem viel Spielraum für technische Tricks (Ägypter und Hooks)
lassen, kombiniert mit ausdauernden langen Linien ohne richtige
Ruhepunkte. Die “Cova gran” gehört definitiv zu den Topgebieten
in Spanien. Schon die Aufwärmroute ist ein Vorgeschmack auf das
Kommende: eine stark überhängende 25 Meter lange henklige 7c –
die leichteste Tour... Auch sehr gut barfuss machbar, wie von einem
Höhlenbewohner täglich bewiesen wird ;-)
Während ich mich in der Höhle austobe, klettert Dicha viel in dem
Nachbargebiet “Futbolin”, wo es viele schöne Touren im 6. und 7.
Grad gibt. Die Kletterei ist ähnlich, wenn auch deutlich weniger steil. Zur Zeit versuchen wir ein paar mehr gute Fotos und Videos
zu machen, da man das immer zu leicht vernachlässigt. Ich hoffe es
geht euch allen gut die diesen Blog verfolgen,
bis Bald euer Marten
Freitag, 2. November 2012
Ein neuer Start?
Nach einem unspektakulären Sommer in Tirol sind wir nun bepackt und bereit für ein neues Kapitel. Zusammen mit unserem liebsten Wohnmobil fahren wir am Sonntag Richtung Süden. Hoffentlich geht alles gut und wir erreichen das anvisierte Ziel ohne größere Verluste. Die Reisevorbereitungen liefen nicht ganz ohne Komplikationen, die ich euch nicht vorenthalten will.
Die Fahrt ging schon vor ein paar Wochen los, jedoch bemerkten wir nach ca 200 km ein komisches Geräusch. Wie sich heraus stellte war die Kardanwelle kaputt und musste ausgetauscht werden. Naja Kleinigkeit...1500 Euro wollten sie bei Ford haben. Zurück in Dresden ging es zum Mechaniker des Vertrauens der das Teil für weniger als die Hälfte reparierte! Seit dem läuft das Auto auch sehr gut :-)
Das nächste Projekt war dann etwas größer. Wir entdeckten eine nasse Stelle im hinteren Teil des Aufbaus und wollten das mal fix austauschen damit des Wasser da nicht ewig steht. Nach dem Abreisen der Tapete bekamen wir einen kleinen Schock:
Das gesamte Holzgestell war nur noch Torf. Es hieß Ärmel hochkrämpeln und ran an den Speck! Als Erstes schnitten wir alles nasse raus und sägten die Holzlatten ab die noch brauchbar waren. Die etwas angerotteten Hölzer behandelten wir mit Rott-Stopp.
Der Hängeschrank musste raus gesägt werden, da er von außen eingeschraubt war und man leider nicht mehr ran kam. Die Kantendichtung musste neu gemacht werden, was erstmal viel Putzarbeit bedeutete um den alten Kitt runter zu bekommen.
Wir bauten die komplette Konstruktion neu auf inklusive einem Stück Boden.
Hier haben wir dann die Fenster wieder drin und die Verkleidung drauf.
Als letztes musste der Schrank wieder rein.
Und so sieht er jetzt aus :-) Gesamtarbeitszeit 8 Tage. Materialkosten ca 80 Euro.
Wir hoffen das jetzt alles dicht bleibt und wir noch viel Spaß mit der Karre haben.
Bis Bald euer Marten
Die Fahrt ging schon vor ein paar Wochen los, jedoch bemerkten wir nach ca 200 km ein komisches Geräusch. Wie sich heraus stellte war die Kardanwelle kaputt und musste ausgetauscht werden. Naja Kleinigkeit...1500 Euro wollten sie bei Ford haben. Zurück in Dresden ging es zum Mechaniker des Vertrauens der das Teil für weniger als die Hälfte reparierte! Seit dem läuft das Auto auch sehr gut :-)
Das nächste Projekt war dann etwas größer. Wir entdeckten eine nasse Stelle im hinteren Teil des Aufbaus und wollten das mal fix austauschen damit des Wasser da nicht ewig steht. Nach dem Abreisen der Tapete bekamen wir einen kleinen Schock:
Das gesamte Holzgestell war nur noch Torf. Es hieß Ärmel hochkrämpeln und ran an den Speck! Als Erstes schnitten wir alles nasse raus und sägten die Holzlatten ab die noch brauchbar waren. Die etwas angerotteten Hölzer behandelten wir mit Rott-Stopp.
Der Hängeschrank musste raus gesägt werden, da er von außen eingeschraubt war und man leider nicht mehr ran kam. Die Kantendichtung musste neu gemacht werden, was erstmal viel Putzarbeit bedeutete um den alten Kitt runter zu bekommen.
Wir bauten die komplette Konstruktion neu auf inklusive einem Stück Boden.
Neu isolieren mussten wir natürlich auch.
Als letztes musste der Schrank wieder rein.
Und so sieht er jetzt aus :-) Gesamtarbeitszeit 8 Tage. Materialkosten ca 80 Euro.
Wir hoffen das jetzt alles dicht bleibt und wir noch viel Spaß mit der Karre haben.
Bis Bald euer Marten
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