Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche Allen Lesern meines Blogs frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 

2009 war für mich ein sehr ereignissreiches und schönes Jahr indem Ich viel erlebt und gesehen habe. Neue Freunde, neue Erkenntnisse und viele tolle Klettertouren erfüllten mein Jahr und lassen mich optimistisch ins neue Jahr blicken!

Vor 4 Stunden bin Ich mit einer Mitfahrgelegenheit in Dresden angekommen und sitze sprichwörtlich "unterm Weihnachtsbaum". Ich freue mich auf das Essen bei meiner Oma und auf die folgenden Tage zusammen mit meiner Familie und meinen Freunden. Sonntag ist ein weiteres Highlight mit dem Geburtstag meiner Mom und Montag kommt meine Schwester und ihre Familie uns in Dresden besuchen, worauf ich mich auch sehr freue!

Am 31. geht es dann für Johannes und mich endlich los in den Süden zum klettern. Hoffen wir auf gutes Wetter und viel Sonne! Also lasst es euch gut gehen und genießt das Weihnachtsmahl

Euer Marten

Freitag, 18. Dezember 2009

Geschafft! :)

Hallo liebe Blogleser!

Gestern war es soweit: Ich habe endlich mein Projekt im Tivoli geschafft. Glücklicherweise hab ich dem Jürgen eine Kamera in die Hand gedrückt, sodass er den Durchstieg komplett abgefilmt hat. Heraus gekommen ist dabei dieses kleine Video:

Tivoli 7b+ from Marten Knobloch on Vimeo.


Es war ein echter Kampf und ich wäre an mehreren Stellen fast rausgefallen, aber irgendwie hat es dann doch geklappt! Das war bis jetzt meine schwerste Route die ich je geklettert bin (am Fels oder am Plastik) und es gibt mir die Bestätigung, dass sich das viele Training über die letzten Monate ausgezahlt hat. Jetzt bin ich schon extrem gespannt ob ich das ganze auch am Fels umsetzen kann und freu mich schon auf den gemeinsamen Urlaub mit Johannes im Januar. Donnerstag komm ich nach Dresden gefahren, um die Weihnachtszeit zu Hause zu genießen. 

In Innsbruck ist es im Moment klirre kalt und man will gar nicht vor die Tür gehen. Uni ist nun auch erstmal vorbei und Ich kann mich voll aufs lernen konzentrieren.

Ein frohes Fest wünscht euch euer Marten :-)

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Advent Advent ein Lichtlein brennt

Hallo liebe Leser 

Das letzte Wochenende war mal wieder aufregend für mich. Durch Zufall habe ich am Freitag eine Mitfahrgelegenheit nach Dresden erwischt. Zwar mit reichlich Verspätung, jedoch immer noch sehr schnell und ohne Stau ging es von Mittenwald nach Hause. Dort wurde ich schon von meinen lieben Eltern erwartet. Am nächsten Morgen ging es dann zu Christian und Jo, wo wir den neuen Bus einweihten und nach Königshain in der Lausitz gefahren sind. Dort angekommen ging es in den wunderschönen Granitsteinbruch der direkt an einem See gelegen ist. Das super Wetter und die viele Sonne machten uns reichlich Freude und wir kletterten was das Zeug hält. Während Jo und ich uns eher in 8ern vergnügten, konnte Christian es mal wieder nicht lassen und onsightete gleich eine 9-.

Christian in einer 8+ 


Hier versuche Ich mich aufzuwärmen


Jo braucht sowas nicht... :D


Als dann die Sonne weg war ging es wieder nach Dresden zurück, wo wir lecker Pizza machten und es uns gut gingen ließen. Es wurde ziemlich spät die Nacht, was uns aber nicht davon abhalten konnte am Sonntag morgen in die Bouldercity zu fahren und die neuen Boulder zu probieren, die am Samstag angebracht wurden. Nach ein paar Stunden bin ich dann nach Hause gefahren, wo es erstmal Kaffee gab und dann später ging es zu meiner lieben Oma, die uns mit leckersten Sachen verwöhnte. Montag hieß es dann Abschied nehmen, gegen 15 Uhr bin ich mit einer Mitfahrgelegenheit zurück nach Innsbruck gefahren, was sehr unproblematisch verlief. 

Danke nocheinmal an Alle für das tolle Wochenende, ich freu mich schon auf den 24. wenn ich wieder nach Dresden komme. Ich wünsche Allen eine schöne Adventszeit und übertreibt es nicht mit dem Stollen ;-)

Euer Marten


Sonntag, 15. November 2009

Imst

Nach einer stressigen Woche mit viel Uniarbeit, besuchte mich dieses Wochenende der Sven in Innsbruck. Freitag ging es gleich auf die "Piste", zusammen mit Jürgen besuchten wir verschiedene Kneipen und waren ziemlich lang weg. Samstag haben wir uns dann in die Kletterhalle in Innsbruck aufgemacht und haben ein tolles Training gehabt. Sven versuchte viele Touren onsight und ich hab in einer tollen orangen 9 rumgebouldert und mich schon ziemlich gut drin gefühlt. Heute am Sonntag sind wir dann nach Imst gefahren um die dortige Kletterhalle zu attackieren. Ganz anders als das Tivoli, zieht sich dort ein gigantischer Dachbogen über diese moderne Halle. Die Zielgruppe liegt aber eher bei der Weltspitze, es gibt dementsprechend weniger leichte Touren für uns. Beide versuchten wir verschiedene Routen onsight und konnten auch einige abholen. Am Ende konnte ich noch eine tolle 8 klettern, in der es so überhängend wurde, das man wieder nach unten klettern musste. Total geplättet ging es dann zurück nach Innsbruck, wo wir uns den Weltcup in Kranj angeschaut haben. Ich muss noch ein wenig lernen heut und verabschiede mich mit ein paar Bildern :)

Futuristische Konstruktion 

Die 8 führt direkt durch die Mitte, vual schwua (Wie die Ösis sagen)


Krasses Dach


Sven beim Kaffee


Ich muss sogar in der Halle lernen :(

Bis Bald

Euer Marten

Montag, 9. November 2009

Besuch aus der Heimat

Nach einem aufregendem Wochenende melde ich mich mal wieder hier auf meinem Blog.

Nachdem ich in der letzten Woche wieder einen Extra Funken Motivation fürs Hallentraining bekommen hab, hatte ich einige tolle Stunden im Tivoli. Ich hab mich auch mal wieder ans Hangelbrett gewagt und es lief überraschend gut. Donnerstag kam dann der lang erwartete Besuch meiner Eltern auf den ich mich schon gefreut hatte. Nach einem ausführlichen Spaziergang durch Innsbruck kehrten wir in den "Stiftskeller" ein, wo wir reichlich Biergläser leerten. Danach ging es noch in den Irish Pub, wo es auch sehr schön war. Nur das Guiness Bier schmeckt nicht...

Freitag hatte ich auf dem Plan gemeinsam mit Jürgen und meinen Eltern ins Ötztal zu fahren und ein wenig zu klettern. Leider hat es viel geregnet und so blieb es bei einem Spaziergang. Zurück in Innsbruck sind Jürgen und Ich noch ins Tivoli gegangen bevor es dann abends ins Theresienbräu zum essen ging. Wir haben uns toll unterhalten und es war ein schöner Abend. 

Samstag war dann endlich das Wetter besser und wir verwirklichten unseren Plan auf den Stubaigletscher Ski fahren zu gehn. Meine Laune wurde durch den Stau der schon bei der Hinfahrt voll im Gange war getrübt. So ging es dann weiter mit tausenden Menschen die sich in den Lift drängelten. Zum Glück verteilte es sich auf dem Gletscher und wir konnten das Ski fahren doch genießen. Zum Nachmittag zogen dann Wolken auf und es fing an zu stürmen. Trotzdem konnten wir noch bis 15 Uhr fahren und sind dann erschöpft aber glücklich zurück nach Innsbruck gefahren. Nach einem Abendbrot im Stiftskeller saß ich dann noch mit Vati in der Küche bei einer guten Flasche Wein. Am Sonntag hies es dann Abschied nehmen...doch am Nachmittag ging es für mich nochmal in die Halle, auch wenn es extrem voll war. Jetzt hatte ich viel für die Uni aufzuholen die letzten beiden Tage und bin nun ziemlich müde.

Ich freu mich schon auf ein Wiedersehen zu Weihnachten und bedanke mich nochmal für das tolle Wochenende.

Euer Marten

Montag, 26. Oktober 2009

Tolle Aussichten


Mit dieser Aussicht wurde ich heute früh, als ich aus dem Küchenfenster schaute auf die Idee gebracht, endlich mal wieder an den Fels zu fahren. Die letzten Wochen waren Jürgen und Ich nur in der Halle, das schlechte Wetter lies uns keine Wahl. Zu allem Überfluss habe ich mich auch noch leicht erkältet und mir ging es die letzten Tage nich so gut. Dank des tollen Feiertages hier in Österreich war es uns dafür heute am Montag möglich, mal wieder raus zu fahren.

Mit dem Rad ging es in ca 35 Minuten an die Martinswand, ans berühmte Dschungelbuch. Leider sind dort alle schweren und überhängeden Routen durch einen Steinbruch verschüttet worden. Aber im linken Teil warteten noch ca 50 Routen darauf geklettert zu werden. Das erwies sich als sehr schwer. Zu erst eine 6a+, welche schon recht anspruchsvoll war und danach einen Versuch in einer 6c+, die wir leider beide nicht klettern konnten...Brutalst schwere Züge ein kleinen Leisten und auf nicht vorhandenen Tritten. Etwas entmutigt haben wir es dann in einer 6b+ und einer 6b versucht, die wir beide mit ca 7a+ bzw. 7a einschätzen würden. Also geschenkt bekommt man hier mal gar nix und es ist teilweise schon lachhaft wie schwer die Routen eingestuft wurden. Trotzdem hatten wir einen schönen Tag und ich freu mich schon auf das nächste Gebiet welches ich mir anschauen werde. Morgen gehts erstmal wieder zur Uni und ins Tivoli, also lasst es euch gut gehen. Wir hören voneinander :)

Viele Grüße euer Marten


Im Hintergrund die Martinswand


Ich probier mal den Einstiegsgriff einer 6b+...


Auf der Heimfahrt: Innsbrucker Südkette

Dienstag, 13. Oktober 2009

Neuschnee!

aaaaah es hat geschneit bei uns!

Letzte Woche bin ich noch in kurzer Hose rumgelaufen und es war echt warm hier und die letzten 2 Tage hat es hier nur geregnet. Als sich heute die Wolken verzogen und ich zufällig mal auf die Nordkette schaute, war ich hin und weg. Einfach fantastisch...musste ich gleich ein Bild von machen!


Ansonsten gibt es nicht wirklich viel Neues von mir. Das Studentenleben macht Spaß und ich lese sehr viel Bücher. Sogar "Soziologie" entpuppt sich als tolles, gut vorgetragenes Fach! Im Training läuft es bei mir auch super und diese Woche stehen gute Partys an. Gestern hab ich einen Laserdrucker gekauft, um die vielen Skripte ausdrucken zu können. Der blöde Busfahrer wollte mich aber mit dem rießen Karton nicht mitnehmen und so musste ich mit dem 6 Kilo schweren Karton bin nach Hause laufen. Danke an der Stelle noch mal an die lieben "Sponsoren" - Ihr seit die Besten :-)

Sollte das Wetter nicht besser werden, verbringen ich das Wochenende im Tivoli, wo mir das Klettern besonders viel Spaß macht! So viele gute Kletterer bei denen man sich was abschauen kann. Sie geizen auch nicht mit Trainingstipps und helfen einem bei Fragen.  Die Atmosphäre hier ist super, viele bouldern hier mit Stoppuhr und alle nehmen Rücksicht aufeinander. Die Routen sind auch perfekt geschraubt und garantieren aufgepumpte Arme!

Na gut dann bis Bald

Euer Marten :)

Samstag, 3. Oktober 2009

Chinesische Mauer

Servus!

Die erste Woche hier in Innsbruck ist vorbei und ich hab vieles erlebt. Angefangen von den ersten Stunden an meiner neuen Uni bis zum tollen Ausflug mit Jürgen an den Tiroler Fels. Doch fangen wir am Montag an. Insgesamt 900! Erstsemesterstudenten fanden sich Montag, Dienstag und Mittwoch zum Tutorium ein, wo uns der Studienplan und die Modulanmeldung erklärt wurden. Eine gute Gelegenheit um erste Kontakte zu knüpfen und die Uni kennenzulernen. Die "Sowi" ist ein sehr modernes Gebäude und ich fühlte mich gleich wohl. Mit dem Rad sind es ca. 3 Minuten von Haustür zur Uni, bzw. 2 Minuten von Haustür zur Kletterhalle. Alles liegt sehr nah beieinander, weshalb ich viel Zeit einspare. Dienstag ging es dann für mich wieder ins Tivoli zum trainieren. Ich bin immer noch begeistert von der örtlichen Boulderwand und der Vielfalt an Griffformen, die man dort vorfinden kann. Donnerstag sind Jürgen und ich mit dem Zug und dem Bus in knapp 1.5 Stunden zur berühmten Chinesischen Mauer gefahren.



Die "Mauer" hat eine lange Geschichte und wird zu Unrecht von vielen verschmäht. Die Kletterei sowie die Landschaft dort ist genial und wir hatten 2 tolle Tage. Wunderbarer löchriger Kalk mit vielen Slopern und steile Routen warteten nur darauf geklettert zu werden. Das Wetter spielte auch mit, es war nicht zu warm, trotz der ständig reinscheinenden Sonne. Die Touren sind größtenteils sehr technisch und trickreich, was für absolut ausergewöhnliche und komische Bewegungen sorgt. So macht sogar eine 6a+ sehr viel Spaß! Komisch ist auch die Bewertung, da hier im Stile der 80er alles sehr sehr schwer eingestuft wurde. Man kann auf jede Tour pauschal 2 Grade aufrechnen! So kam es das Jürgen die Einzelzüge in einer 6b+ nicht machen konnte und ich mit gepumpten Armen aus einer 6c rausgefallen bin. Die 7bs dort muss man sich schon hart erarbeiten und ein schneller "onsighten" ist kaum möglich. Zu trickreich und unklar sind die Schlüsselstellen hier. Abgefahrene Hackeleien mit den Füßen und Dynamos lassen aber viel Spaß aufkommen. Nach einer kalten Nacht am Fels und einer schreienden Krähe um 5 Uhr morgens, machten wir uns am Freitag dran doch noch etwas zu punkten. Die tolle 7b "Waterfront" gelang Jürgen im 2. Versuch nach einem tollen Kampf. Ich musste mich nach einem Fehler in der Crux leider geschlagen geben, aber ich komme wieder! Die "Mauer" ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert. 

"Waterfront"

Montag geht es dann richtig los bei mir mit Vorlesungen und Seminaren. Ich hoffe nur ich bekomme alle Kurse die ich möchte und hab wenig Stress. Bis bald, euer Marten

Sonntag, 27. September 2009

Neues Zuhause :)



Es ist passiert! Ich bin zu Hause ausgezogen. Dank meines Vatis ging der Umzug sehr stressfrei über die Bühne. Montag sind wir zum ersten Mal nach Innsbruck gefahren und Donnerstag zum zweiten Mal. Abends ging es immer in den "Stiftskeller", wo wir uns an Tiroler Spezialitäten labten.

Freitag musste Vati leider wieder zurück fahren, jedoch bekam ich am Nachmittag Gesellschaft von meinem Freund Jürgen, der glücklicherweise auch eine WG gefunden hat. Abends sind wir noch zusammen ins Tivoli gegangen und haben ein paar tolle Routen in der Wahnsinnswand geklettert.

Gestern ging es Nachmittags Slacklinen mit Martin im Rapoldipark, gleich um die Ecke. Am Anfang stand ich noch etwas wacklig da, nach ein paar Minuten ging es aber wieder. Gegen Abend kam dann Jürgen in die WG und wir gingen zu sechst mit 3 Freunden von Martin auf die "Piste". Zum Glück haben wir schon vorher was getrunken und konnten auf das 0,3er Bier für 2,90 Euro verzichten....

Heute bin ich erneuert ins Tivoli gegangen, diesmal zum Bouldern. Diesmal habe ich mich streng an das Reini Scherer Trainingsprogramm gehalten und erst 45 Minuten Maximalboulder und danach 2 Stunden Boulderintervalle gemacht. Zuhause folgte dann noch ein Klimmzugtraining mit Gewichtsweste und Bauchüberzüge. Jetzt will ich nur noch sitzen oder liegen und freu mich schon auf Morgen: Mein erster Tag an der Uni! Bis Bald euer Marten



Donnerstag, 17. September 2009

Umzug

Heyo

Ich konnte leider die letzte Zeit nicht schreiben, da ich sehr mit den Umzugvorbereitungen beschäftigt bin. Mein Zimmer leert sich nach und nach - es sieht schon richtig traurig aus hier drin. Natürlich geh ich noch regelmäßig klettern. Erst am Wochenende ging es Freitag zu einer spektakulären Party in der Bergfreundehütte am Lichtenhainer Wasserfall. Es waren ziemlich viele Leute da und es gab einige Ereignisse die uns noch lange im Gedächtniss bleiben werden! Das beste war, als ich nachts um 4 Uhr von den Sanitätern geweckt wurde, die in den Schlafraum kamen, um jemanden zu versorgen! Am nächsten Tag gingen wir unbeeindruckt in den Brand zur Riesenechse und Ich kletterte Triatlon (8a) und versuchte mein Projekt "Pfeilerwand" (10a). Johannes hatte auch seinen Spaß und so blieben wir den ganzen Tag dort. Abends ging es dann zu meinen Eltern auf die Hütte, wo wir schön grillten und am Lagerfeuer saßen. Sonntag sah das Wetter eher schlecht aus und so gingen wir zu den Bärenhörnern und anschließend zum Heringstein. Leider lies das feuchtkalte Wetter keine richtige Freude aufkommen und als es dann richtig anfing mit regnen, machten wir uns auf den Heimweg. Montag ging es dann mit Christian in die Bouldercity, wo ich mehrere Projekte beenden konnte! Die Maximalkraft kommt doch schneller wieder als gedacht. Montag abend machten wir es uns noch in der WG gemütlich und später stieß auch noch Mark zu uns. Es wurde recht spät und ich blieb gleich zum Übernachten bei Jo. Dienstag fuhr ich dann auf eigene Faust in den Brand um Lorens neuste Entdeckung zu probieren: Ein langer Boulderquergang mit dem klanghaften Namen "Die Unendliche Geschichte". Nach kurzer Suche konnte ich ihn auch finden und stürzte mich voll motiviert in die Wand. 3 Stunden später saßen dann fast alle Einzelzüge und ich konnte sogar den genialen Sprung am Ende nach einem beherzten "ZAH!"-Schrei machen. Zum Ende hin versuchte ich dann noch die Züge im Anfangsdach zusammenzuhängen, jedoch spürte ich sehr schnell das ich doch schon müde war. Daraufhin fuhr ich dann zurück und machte noch ein paar Sätze Klimmzüge und Bauchaufzüge an meinem Griffbrett.

Unendliche Geschichte (Panoramabild)

Gestern machte ich mich dann ans packen und hatte mit ordentlichem Muskelkater zu kämpfen. Heute gehts wieder in die Bouldercity und Samstag gibts eine Geburtstagsfeier meiner lieben Oma! Alles Gute an dieser Stelle nocheinmal :-) Montag ist es dann soweit und wir fahren das erste Mal voll beladen nach Innsbruck. Ich hoff alles geht glatt....

Bis Bald, euer Marten

Dienstag, 8. September 2009

Franken Kurztrip und Innsbruck

Hallo liebe Leser!

Bei mir wurde es die letzten Tage mal wieder ereignissreich! Da ich ja auf Wohnungssuche in Innsbruck war (jaja ich habs geschafft!) musste ich dieses Wochenende endlich mal wieder runterfahren und WGs besichtigen. Da hat das gut gepasst das Johannes und Christian in die Franken wollten. Also sind wir Freitags losgefahren und haben in einer schönen billigen Hütte in Freienfels Nähe Hollfeld übernachtet. Nur 5 Euro pro Person und eine Top Unterkunft: Eine echte Empfehlung! (http://www.waldmuehle.net) Samstag ging es dann gleich in strömendem Regen ans Diebesloch, wo wir einige schöne Touren kletterten. Nach meiner Zweiwöchigen Kletterpause hatte ich mit der Haut zu kämpfen und nachdem meine 9- dort nach kurzem Schauer total abgesoffen war, hab ich mich ans Fotografieren gemacht. Das ist dabei rausgekommen:

Christian wärmt sich in einer coolen 7+ auf

Jo flasht eine 9-

Ich versuche "Sledge Hammer" Onsight

Johannes und Ich diskutieren die Züge von "King Luis"

Johannes klettert "King Luis"

Der Abend war auch ziemlich lustig und es wurde recht spät. Am nächsten Morgen lieferte ich die beiden am Roten Fels ab und machte mich auf meine Fahrt nach Innsbruck, wo ich erst Abends eintraf. Ich entschloss mich auf dem Zeltplatz zu übernachten und wurde durch die extrem hohen Preise geschockt: 20.50 Euro pro Nacht!! Am nächsten Tag schaute ich mir einige Wohnungen an, wo aber nur eine so richtig überzeugen konnte. Es ist eine 2 Raumwohnung, die ich mir mit einem netten Tiroler namens Martin teile. Abends gingen wir noch zusammen in die örtliche Kletterhalle "Tivoli" und boulderten ein paar Stunden. Dort wahr ich hellauf begeistert von der trainierenden Weltelite. Sehr professionell und konzentriert wurde dort geklettert und in den Satzpausen mit dem "Kletterguru" Reini Scherer über die Trainingspläne diskutiert. Sogar die Jugendlichen trainieren hier mit Stoppuhr und am Campusboard! Zudem habe ich noch meinen brasilianischen Freund Felipe getroffen, der dort für 2 Wochen trainiert. Dienstag morgen habe ich mein Zelt abgebaut und mich mit Martin und seinem Vater getroffen um den Mietvertrag zu unterschreiben. Danach bin ich direkt nach Dresden gedüst und kam super durch. Die nächsten Tage wird erstmal wieder richtig trainiert, mit neuer Motivation aus Innsbruck. In 2 Wochen werde ich dann definitiv umziehen und freue mich schon auf die neue Umgebung. Bis Bald

Euer Marten

Dienstag, 25. August 2009

Dornbirn

Hallo!

Nach einem tollen letzten Tag in Ceüse sind wir Sonntag Mittag zu 4. in Svens Polo Richtung Schweiz gefahren. Nach 8 Stunden Fahrt sind wir dann abends in Dornbirn am Bodensee angekommen und haben uns auf die Suche nach einem gemütlichen Schlafplatz gemacht. Gelandet sind wir dann auf einem Forstweg, wo wir direkt vor dem Auto gut die Nacht verbringen konnten. Am nächsten Morgen ging es dann direkt zu einem tollen Bio Bäcker, den Sven schon von früheren Besuchen kannte. Mit einer Tüte voller leckerer Dinkelcroissants ging es dann in ein Cafe und anschließend marschierten wir in die örtliche Kletterhalle, die K1, ein. Nach kurzem Aufwärmen kletterten wir dann, bis die Haut komplett weg war. Wir versuchten viele Routen Onsight und genossen die megalangen Touren. Hier habe ich mal wieder gemerkt, wie schlecht ich doch in der Halle geworden bin...mangelndes Vertrauen in Tritte und Griffe sowie ungewohnte Techniken machten mir jede gängige Route zum ultimativen Leistungstest ;) Trotzdem hatten wir viel Spaß und sind erst gegen 17 Uhr aus Dornbirn weitergefahren. In grade Mal 6 Stunden waren wir dann in Dresden, wo ich von meiner Mom schon empfangen wurde.

Die nächsten Tage wird erstmal ordentlich entspannt und ich werde viel rennen und radfahren. Also lasst es euch gut gehn

Euer Marten

Freitag, 21. August 2009

Orpierre - Teil 2

Salut!

Die letzten beiden Tage waren wieder mal ereignissreich und prall gefüllt mit Klettern, Klettern und nochmals Klettern. Mittwoch sind wir Morgens in den Sektor Cascade gelaufen und ich habe Tenere probiert. Da mir die Tour aber zu unkontrollierbar wirkte, habe ich die Exen rausgenommen und das Projekt begraben. Danach hat Jo noch eine 8a ausgebouldert: "Blomu". Sven hatte einen guten Versuch in seinem Projekt "Super Mickey", scheiterte aber leider ganz knapp an der Schlüsselstelle. Mittags sind wir dann in die anderen Sektoren gelaufen, jedoch braute sich über dem Gebirge im Osten ein Unwetter zusammen. Also haben Jo und Ich entschlossen uns auf den Abstieg zu machen um nicht eingeweicht zu werden. Wir verbrachten den restlichen Tag am Zeltplatz und schauten uns Filme auf dem Laptop an.

Gestern konnten wir wieder mal auschlafen und fuhren gegen 14 Uhr Richtung Orpierre. Als wir ankamen war es noch sehr heiß, jedoch besserte sich das nach ein paar Stunden. Wir kletterten ein paar schöne Touren im Grad 6c (8-) zum aufwärmen und versuchten dann eine 7c (9) im linken Teil des Sektors. Jo machte den Anfang und kämpfte sich im Onsight weit nach oben. Jedoch bereitete ihm die Schlüsselpassage einige Schwierigkeiten und er gab die Route auf. Etwas eingeschüchtert machte ich mich daran die Route zu probieren. Im Flashversuch schmiss es mich jedoch schon recht weit unten raus, da ich mich verkletterte und unnötig auspumpte. Ich kletterte also von Haken zu Haken bis zur Abschlusscrux und boulderte sie gründlich aus. Schließlich fand ich eine Sequenz die gut für mich passte, kletterte den Boulder 2 mal durch und putze nocheinmal alle Griffe. Nachdem Johannes noch eine 7c probiert hatte war es für mich an der Zeit nocheinmaleinzusteigen. Da meine Haut schon sehr dünn war wusste ich, das ich nur einen guten Versuch hatte und machte mich auf, der Route zumindest einen guten Kampf zu liefern. Der untere Teil der Route fiel mir wieder sehr schwer und ich wäre fast abgefallen. Ganz knapp konnte ich den Teil klettern und erreichte einen Ruhepunkt, wo ich mich dank meines vielen Ausdauertrainings gut erholen konnte. Jetzt würde sich zeigen ob ich den Schlussboulder wirklich so gut drauf hatte wie ich dachte. Etwas wacklig kletterte ich die ersten Züge und merkte schnell, dass ich doch schon recht erschöpft war. Ich fasste mir ein Herz und kämpfte mich weiter, machte den sehr schweren Clipp der letzten Express und setzte den weiten dynamischen Zug an. Als ich den Henkel hatte wusste ich...du bist durch. Völlig froh darüber meine erste 7c im 2. Versuch gemacht zu haben, verbrachten wir noch einen tollen Abend auf dem Campingplatz und gingen erst spät ins Bett. 

Heute geht es nach Gap zum Ruhetag und Morgen wird nochmal angegriffen. Sonntag fahren wir dann zu 4. im Polo Richtung Deutschland, wo wir dann hoffentlich Montag Abends ankommen. Also Bis Bald

Euer Marten

Dienstag, 18. August 2009

Privilege de Serpant

Hallo und viele Grüße aus dem sonnigen Frankreich.

Die letzten beiden Tage sind wir jeweils sehr früh nach Ceüse hochgegangen und haben im Cascade geklettert. Jo und Ich haben die tolle 7c+ "Privilege de Serpant" probiert und hatten viel Spaß. Der Schlüsselzug ist ein schwerer Längenzug von einem schlechten Untergriff weg. Davor und danach ist es pure Ausdauer. Der Fels ist, wie fast überall in Ceüse, einfach perfekt. Johannes gelang noch ein "Fast-Onsight" von Correspondance Imaginare (7c+). Loren hat endlich seine Route "Bourinator" geklettert und war gestern ziemlich glücklich darüber. Heut gehts mal wieder Gemüse kaufen und wir sitzen grad im Mcdonalds, weils es hier kostenlos Internet gibt. Im Anhang noch 3 Bilder aus dem "Privilege". Bis Bald, euer Marten

Samstag, 15. August 2009

Ceüse - Die erste Woche

Hallo alle zusammen!

Wir sind endlich in Ceüse angekommen und haben schon 4 Tage geklettert. Nach einer tollen Nacht auf einer "Schikimiki"Party in München, sind Sven, Loren und Ich über Italien nach Ceüse gefahren. Wir kamen erst abends an und wurden von Jo und Jurgen freudig empfangen. Am nächsten Tag ging es schon sehr früh in den Sektor Cascade, wo Jurgen "Mirage" punkten konnte.

Später ging es dann noch in den Sektor Berlin, wo wir einige Weltklassetouren kletterten. Am nächsten Morgen haben Jo und ich schön ausgeschlafen und sind gegen Mittag hochgelaufen, wo wir beide eine tolle 7b+ namens "Bibendum" kletterten. Im Berlin Sektor war es aber derart überlaufen, das sich Schlangen an den Routen bildeten, also sind wir abends noch ins Cascade gelaufen wo Jo "Super Mickey" und ich "Keket Blues" kletterten (beide 7b). Im Dunklen ging es dann im Eiltempo ins Tal, wo wir uns was leckeres kochten.

Loren in Fleur de Lotus

Jo in Corps Etranger

Mittwoch war Ruhetag und wir waren in Gap, wo wir alle Einkäufe erledigten. Donnerstag sind wir sehr früh aufgestanden um die Ersten am Fels zu sein.

7 Uhr ging dann der Aufstieg los und wir waren noch vor 8 oben. Jo konnte eine 7c namens "Vagabond de Occidont" onsighten und ich probierte eine 7c+ namens "Tenere". Die Route ist 35 Meter lang und endet in einem ziemlich coolen Boulder über ein Dach.

Sven in Super Mickey

Ich probiere Tenere

Nachmittags hatten wir eine lange Pause und kletterten dann mit Tobias, Leyla und Sibel im Sektor Demi Lune. Es war echt toll die drei wiederzusehen und wir gingen gleich am nächsten Tag zusammen nach Orpierre, ein weiteres Top Klettergebiet nur eine Stunde von Ceüse entfernt. Wir kletterten viele Routen Onsgiht und hatten eine Menge Spaß. Die Kletterei war komplett anders als Ceüse, es dominierten eher Leisten und Bänder und es gab mehr Routen in den mittleren Graden. Leider war es etwas warm. Wir kletterten bis 21.30 Uhr und sind im Dunklen zurück gefahren.

Ich probiere eine 7b+ onsight

Heute geht es wieder nach Gap wo ich mir frisches Gemüse kaufen muss :)

In dem Sinne, Bis bald! Euer Marten

Mittwoch, 5. August 2009

Urlaubsvorbereitung

Hallo alle zusammen!

Wie vielleicht einige schon wissen, fahre ich diesen Samstag für einen Monat nach Ceüse in Südfrankreich. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Sven der mich mitnimmt :-)

Nach meinem Rodellartrip habe ich mich entschieden, ganz spezifisch für diesen Urlaub zu trainieren. Da in Ceüse sehr ausdauerlastige und lange Kletterei dominiert, bedeutete das für mich viel Volumen zu trainieren, also sehr viele Klettermeter zu sammeln. Dies habe ich recht erfolgreich in der Bouldercity Dresden umgesetzt. Jeden Tag eröffnete das Training eine 30-40 Minuten Session in der ich ohne Pause kletterte, fast wie joggen an der Wand. Danach definierte ich mir lange Boulderzirkel, also quasi lange Ausdauerquergänge mit 60-70 Zügen und schweren Boulderstellen getrennt durch Rastpunkte. Hier habe ich einen besonders starken Trainingseffekt verspürt und konnte meine Leistung in knapp 4 Wochen sehr verbessern. Einen Boulder den ich am Anfang grad so klettern konnte, ist jetzt auch am Ende des ganzen Zirkels kein Problem mehr. Zusätzlich zum Zirkeltraining habe ich noch spezifische Übungen am Campusbrett durchgeführt. Eine gute Übung für mich war das abwechselnde zweisekündige blockieren am großgriffigen Campusbrett mit Fußunterstützung. Dies ist vor allem für die lokale Ausdauer in Bizeps und Oberkörper sehr förderlich, da auf diese Weise mehr als 50 Wiederholungen möglich sind und ein guter Pump entsteht. Für die lokale Ausdauer in den Unterarmen habe ich Hangelsätze am kleingriffigeren Brett gemacht und mich abwechselnd mit links und rechts von Leiste 1 nach 3 und wieder zurück gehangelt. Natürlich auch hier wieder die Fußunterstützung damit viele Wiederholungen möglich sind. Abschließend habe ich auch viele Boulder gespult, d.h. Boulder die ich flashen konnte solange mit kurzen Pausen wiederholt bis ich sie nicht mehr klettern konnte.

Ich habe versucht, so wenig Ruhetage wie möglich zu machen und meinen Körper an die ständige Belastung zu gewöhnen. Heute ist z.b. mein 8. Trainingstag und es geht ins XXL zum Routen klettern mit Christian. Auch im Punkte Hautregneration habe ich neue Wege eingeschlagen. Ein absoluter Tipp ist die Calendumed Creme, welche man in jeder Apotheke kaufen kann. Durch diese Creme heilt meine Haut merklich schneller und ich kann mehr trainieren. Mehr darüber zu lesen gibt es hier.

In den letzten 4 Wochen ist es mir auserdem gelungen 4 Kilo abzunehmen, ohne sichtbar an Muskelmasse zu verlieren. Ich bin nun also wieder auf 77 Kilo und hoffe noch auf 75 zu kommen. Geschafft habe ich dies durch eine Umstellung zurück auf Kohlenhydratarme und kalorienreduzierte Kost. Ein typische Abendessen von mir ist eine Gemüsepfanne mit Auberginen, Zuchini, Zwiebel, Paprika, Tomate und Käse. Als Nachtisch gibts entweder ein paar Nüsse oder meinen selbstgebackenen Mandelkuchen. Auserdem trinke ich 4-5 Liter täglich und mach viel Ausdauersport: 5 Mal die Woche 45 Minuten joggen und täglich Hochintensives Intervalltraining mit dem Rad (Intervallsprints auf dem Weg zur Halle und auf dem Heimweg).

Ich hoffe das sich das Training auszahlt und ich in Ceüse etwas hochkomme ^.^  Wer sich durch die Flut von Infos durchgekämpft hat wird jetzt mit einen tollen Bild aus Ceüse belohnt, welches mein Freund Jörg letztes Jahr von mir geknipst hat. 

Bis Bald euer Marten

Samstag, 1. August 2009

Zillertal

Hallöchen!

Ich bin grad zurück aus dem Zillertal und musst auch gleich noch meine Eltern vom Flughafen abholen (Sie waren 3 Wochen in China). Dienstag sind wir zu dritt vollbepackt im Fiesta nach Innsbruck gedüst. Einen kleinen Zwischenstopp haben wir am Kochel eingelegt und uns zumindest den tollen See angeschaut.

In Innsbruck gings dann direkt zur Uni, wo wir uns ziemlich unkompliziert dort eingeschrieben haben. Es ist also offiziell: Ich werde ab Oktober an der Uni Innsbruck Wirstschaftswissenschaften studieren :)   Am Nachmittag sind wir auf schnellstem Wege ins Zillertal gefahren. Durch den engen Tunnel ging es hoch hinaus und es wartete ein Nebelverhangenes Tal auf uns. An der Biwakwiese angekommen gab es auch gleich ein tolles Wiedersehen mit Freunden aus der Türkei. Es wurde sehr spät und die Gitarren beschallten das enge Bergtal. 

Nächsten Morgen gings dann direkt an die "ewigen Jagdgründe", wo wir uns erstmal mit dem rauen Granit vertraut machten. Der Anfang war schon vielversprechend als erst Jo und danach Ich aus einer 6c rauskippten. Es wurde aber immer besser und wir wagten uns auch an schwereres. Die Sonne schien und wir kletterten viel oder lagen einfach auf der Wiese. Nach diesem tollen Tag haben wir leckeres Essen gekocht und sind erschöpft ins Zelt gekrochen.

Am Donnerstag wollten wir uns die "Nasenwand" anschauen, versagten aber schon im Zustieg komplett und verliefen uns. Letztendlich kamen wir an einem anderen Massiv names "Bergstation" raus. Auch gut. Dort kletterten wir einige schöne 6cs und gingen dann hoch zum oberen Teil, wo uns eine beeindruckende Wandflucht erwartete. Allerdings war dort fast alles utopisch schwer, sodass wir uns an der einzigen 7c dort versuchten: "Tannen Judas". Leider fing es dann am Nachmittag an zu gewittern und zu hageln, weshalb wir uns schon eher wieder ins Tal aufmachten als geplant. Gekocht wurde diesmal im Zelt von Fabian, einem sehr netten Kletterer aus Wien.

Freitag sollte es wieder an die "Bergstation" gehen, da wir noch unsere Expressschlingen in den Routen hatten. Aber zuerst stärkten wir uns beim Bäcker in Ginzling mit frischen Brot!

Nach diesem herrlichen Start in den Tag, ging es dann im Eiltempo den Berg hinauf und direkt in die Touren rein. Jürgen gelang dann als erster die 7c und Jo hatte einen guten Flashversuch. Die Tour besteht praktisch aus 2 Teilen: Im unteren Teil quert man ca 10 meter an einer coolen Rippe nach rechts, klettert dann ein paar Meter hinauf in einer technisch anspruchsvollen Verschneidung und macht dann einen ziemlich schweren Boulder über ein kleines Dach. Dieser Teil ist ca 7a+. Danach hat man einen Absatz auf den man in Ruhe stehen kann und sich auf den zweiten Teil vorbereiten kann. Dieser hängt stark über und beinhaltet einen trickreichen langen Boulder an Slopern und Leisten, gefolgt von einem Dynamo an einen Sloper: Einfach perfekt. In meinem 3. Go konnt ich die schwerste Stelle hinter mich bringen und kämpfte mich an eigentlich guten Griffen zum Ausstieg. Wie es aber der Teufel will verkletterte ich mich leicht und flog einen Zug vor dem Umlenker aus der Wand. Naja passiert, war trotzdem ein toller Tag und im Laufe der nächsten Jahre werde ich sicherlich noch genügend Gelegenheit haben mir die Route abzuholen.

Heute Morgen bin ich dann alleine nach Innsbruck gefahren um mir noch ein WG Zimmer anzuschauen und danach bin ich direkt nach Dresden gedüst. Die Woche wird bei mir noch hart trainiert und nächstes Wochenende gehts dann auf nach Ceüse. Jo und Jürgen werden bestimmt schon begeistert auf mich warten :)

Bis Bald euer Marten