Mittwoch, 15. Mai 2013

Frankreich - Das Land der Kompromisse


Mit sehr schlechtem Wetter im Ausblick beschlossen wir Ende April aus Spanien zu flüchten und uns über die Berge nach Frankreich abzusetzen. Wir nutzen die regnerische Woche um langsam aber sicher von Oliana bis in die Tarnschlucht zu fahren. Unterwegs besuchten wir noch Verwandschaft von Dicha und hatten ein paar schöne Tage dort. In der “Gorge du Tarn” waren wir von gutem Wetter gesegnet oder auch verflucht, wie man es nehmen mag. Zum schwer Klettern war es in jedem Fall zu heiß! Wir machten aber das beste draus und kletterten ein paar moderate Touren. Leider war uns die örtliche Polizei auf den Fersen und verscheuchte uns von unserem schönen Schlafplatz. Wir mussten erst aus der Schlucht rausfahren und dort schlafen, um vor einer Strafe sicher zu sein. Das brachte dann einen deutlich verlängerten Zustieg von einer Minute auf eine Stunde mit sich, den wir nur einen Tag in Kauf nahmen, bevor wir uns aus der Tarn verabschiedeten. Also Fazit für alle Tarnkletterer: kalkuliert einen Campingplatz in euer Budget mit ein oder bringt starke Beine mit!

Die Tarnschlucht von unserem Schlafplatz aus


250 Kilometer weiter westlich fuhren wir am Fuße des Mt Ventoux durch eine einsame und malerische Gegend. Wir befanden uns auf dem Wege nach St. Leger oder auch “La Baleine”.
Schon vieles hatte ich über diese Gebiet gehört, das es wie ein kleineres Rodellar sei und voll mit schweren Routen. Es erfreute uns sehr, als wir einen sehr schönen und tolerierten Schlafplatz nicht weit weg vom Gebiet fanden, an dem wir uns hinstellen konnten. Schonmal deutlich entspannter als die Tarn! Mit dem Rad ging es dann für 5 Minuten eine kleine Straße entlang und dann zu Fuß weitere 10 Minuten bis wir zur großen Südwand kamen. Hier war es natürlich viel zu warm zu dieser Jahreszeit und die Sinter waren ohnehin größtenteils nass. Wir verdrückten uns in die schattige Ostwand, die relativ trocken war und probierten einige Routen. Die Linien sind beeindruckend, lang und überhängend. Die Haken werden nach oben hin eher spärlich eingesetzt und man hat schonmal sehr schwere Stellen weit über den Sicherungen. Ich probierte zwei 8b's direkt nebeneinander und musste bei beiden sehr schnell einsehen, das zumindest mit der Wärme absolut nichts zu holen war. Die Einzelzüge waren beinhart und die ganze Route kam einem vor wie eine zusammenhängende Schlüsselstelle. Nach nur zwei Tagen fuhren wir weiter nach Orpierre, wo wir zwei Tage kletterten. Dicha konnte den wunderschönen Klassiker “Ailes au Desir”(6c+) klettern und ich machte eine schnelle Begehung von “Game Over” (8a).

St Leger


Jetzt sind wir schon seit drei Tagen in Ceüse und haben schon die ersten Knieprobleme von der Latscherei vorzuweisen. Am ersten Tag versuchten wir uns ein wenig an die Kletterei zu gewöhnen. Nachdem ich feststellen musste das die leichten Touren hier wahnsinnig schwer sind (ich machte eine 6b+ die woanders wohl eher 7a+ wäre), versuchte ich mich am 40 Meter Klassiker “Encore” (8a+) in Sektor Demi Lune. Die Route ist sehr kleingriffig, ausdauernd und nicht so wirklich mein Style. Die ersten 20 Meter sind 6a Platte und dann hat man nur einen Henkel bis ganz hoch. Dicha probierte gestern “Pourquoi pas” (7a+) und konnte auch fast alle Züge auf Anhieb machen. Ich hoffe das Wetter bleibt so genial wie es jetzt grad ist, wir haben leider nur noch 2 Wochen bis ich zurück nach Deutschland fahren muss. Wünscht uns Glück und bis Bald!

Lecker Bier nach dem vielen Gelatsche
Trägst du mich morgen hoch bitte?


Mittwoch, 17. April 2013

Oliana und Tres Ponts



Nach unserem Abstecher nach Vilanova de Meia fuhren wir nach Tres Ponts, um uns mit Jost, Johannes, Peter und Jürgen zu treffen. Es war sehr cool sie alle nochmal wieder zusehen und die Abende waren wie gewohnt legendär ;)
Beim Klettern lief es nicht so wirklich, da in der engen Schlucht immer ein heftiger Wind weht. Sobald der Schatten in die Wand kam, war es Schluss mit lustig. Eiskalte Finger und entmutigte Kletterer waren das Ergebniss. Nach wenigen Tagen hatten wir keine Lust mehr darauf und fuhren 20 km südlich nach Oliana. Dort war es herrlich warm und sommerlich. Leider fuhren Peter und Jost nach Margalef, weil sie schon vorher in Oliana waren. 

Übrig blieben Jo und Ich, Dicha fuhr mit einer Freundinn nach Perles für 2 Tage. Wie in den guten alten Zeiten teilten wir uns das Seil, das Essen und das Bett. Johannes probierte eine absolute Megatour an der Wand, “Gorrilas en la niebla”, eine 50 meter 8b+ die durch den zentralen Teil der Wand zieht. Ich probierte “Marroncita” eine 8b genau rechts davon, die Johannes eine Woche vorher schon gemacht hatte. So hatten wir beide unsere Projekte und kletterten was die Finger hergaben. Tag um Tag kamen wir weiter aber es wurde auch jeden Tag wärmer. Auch Flo gesellte sich zu uns und hatte auch seine Erfolge an der Wand. Samstag Abend musste Johannes dann leider nach Deutschland fahren um etwas zu arbeiten (Schrecklich!) und auch so lichtete sich das Feld der Kletterer hier. 


Die letzten beiden Tage waren extrem warm mit 27 Grad im Schatten Abends um 19 Uhr. So blieb uns nix anders übrig als unter der Markise zu lesen und baden zu gehen. 17 Uhr wurde dann immer aufgewärmt und es blieb grad noch Zeit für 2 Versuche. Dicha räumte kräftig ab indem sie ihre erste 7b kletterte: “Placa Ferdinand”. Auserdem gelang ihr noch die berühmte Sintertour “Nunca Doy..”7a+ und eine sehr schwere 7a im linken Teil. Danach boulderte sie sich noch eine andere 7b (“Victorinox”) hoch und kam gestern auch schon sehr weit. 


Ich dagegen hatte in meiner Tour eher Pech und flog meist in der Schlüsselstelle ab. Gestern tagsüber kam mir dann eine Idee die ich am Fels gleich probieren musste. Statt dem schweren Griffwechsel mit rechts, der mich immer ausgepumpt hatte, könnte man doch einfach springen!? …..Es funktionierte beim ausbouldern! Mir fliegen die Füße aber förmlich um den Kopf weil ich so dynamisch hochziehen musste. Beim Rotpunktversuch stellte sich mir dann die Frage, ob nun die alte gut ausgetüftelte Lösung oder die neue “Sprunglösung” zur Anwendung kommen sollte. Ein kurzer Blick zu Dicha und wir waren uns einig: Dynamo-Time!
15 Minuten später klippte ich den Umlenker und konnte es kaum fassen, es hatte geklappt! Und ich bin nicht nach dem Schüttler geflogen, wie versprochen Jo! ;-) Eine geniale Zeit in Oliana geht damit zu Ende und wir können es kaum erwarten wieder her zu kommen.
Heute fahren wir wieder nach Tres Ponts und hoffen auf kühlere Bedingungen, also bis Bald
euer Marten

Montag, 8. April 2013

Klettervideos

In den letzten Monaten haben Dicha und Ich fleisig 2 Videos gedreht und geschnitten. Jetzt haben wir endlich Zeit gefunden sie ins Internet zu laden und deshalb will ich sie euch Bloglesern nicht vorenthalten.

Das erste Video ist von Dicha in der Route "Spanglish" in Futbolin.


Das zweite Video ist von mir selbst in der Route "Mare del Tano" in der großen Höhle in Santa Linya. Viel Spaß beim schauen!

Freitag, 5. April 2013

Valencia


Hochsommer im März? Ja das geht! Nach einer frostigen Woche mit Johannes und Dicha in Albarracin Anfang des Monats fuhren wir weiter an die Küste in die Nähe von Valencia. Wir waren beide ziemlich müde von den schweren Bouldern im Sandsteinparadies bei Teruel und brauchten dringend eine Pause. Johannes zeigte uns die Creme de la Creme von Albarracin, das mit seinem vorwiegend überhängendem roten Sandstein einzigartig ist. Wir konnten einige Klassiker klettern und auch das örtliche Trommelfest besuchen, bei dem verschiedene Trommelgruppen aus der Gegend ihr Können zur Schau stellten. Nach einer frostigen Nacht mit Neuschnee entschieden wir uns dann zur Weiterfahrt.

 



 

 

 
In Chulilla angekommen, erfreuten wir uns sofort an dieser Gegend. Warmer Wind vom Meer, kühle schattige Schluchten zum Klettern und ein Dorf mit Charme. Wir fanden sogar eine tolle Bar wo es das kleine Bier für 1 Euro gab! Unnötig zu sagen wo wir unsere Abende verbrachten....
Da es in der Sonne viel zu warm war, nahmen wir täglich den langen Fußmarsch ins Nachbartal auf uns. Dort kletterten wir im Sektor “Oasis” und “Balcon”, was eigentlich eine große Wand ist. Der Fels ist dort stark versintert und es gibt ab 6b für jeden was zu machen. Dicha testete die 7a`s im Oasis und ich versuchte mich an einer überhängenden 8a im linken Wandteil (“los Veteranos”).
Auch versuchte ich “Christians Tour” (“Tequilla Sunrise” - falls du das lesen solltest ;-) ) und war total begeistert! Ein super Teil und echt schwer, besonders der Teil nach den Sintern. 


Nach wenigen Tagen hatten wir dann beide unsere Routen abgehakt und entschieden uns nach “Montanejos” zu fahren. Dort gab es vor allem viele alte britische Touristen und warme Quellen, in denen man schwimmen kann. Die Kletterei dort hat uns beiden nicht so gefallen. Es gab viele leichte Routen aber nur wenig gutes Schweres. Vieles war brüchig und mit künstlichen Griffen.

Nach drei Tagen fuhren wir dann über die Autobahn nach Norden in die Gegend bei Huesca.
Dort kletterten wir einen Tag in “Gratal”, wo mir bei kaltem regnerischem Wetter noch eine andere 8a gelang und danach noch ein paar Tage in Alquezar und Rodellar. Leider war dort der Großteil nass und wir konnten nur wenig machen.

Die letzte Woche sind wir dann wieder Richtung Lleida gefahren und haben ein paar Tage in “Vilanova de Meia” verbracht. Dort gibt es unzählige Mehrseillängen zu klettern die von der Felsqualität schwer zu überbieten sind. Dicha und mir gelangen auch zwei coole Touren, eine ca 200 Meter lang im Grad 6c+ und eine andere ca 150 Meter lang im Grad 6a+. Im Anschluss kletterten wir noch ein wenig im örtlichen Sportklettergebiet und mir gelang noch meine erste 7c+ onsight (mit Exen hochhängen, so wie es sich gehört!), worauf ich dann mal echt stolz war :-)

Gestern sind wir dann nach “Tres Ponts” gefahren, um uns mit Joost und Johannes zu verbünden und die örtlichen Gebiete unsicher zu machen.
Bis Bald euer Marten




Freitag, 22. Februar 2013

Und wir sind in

Margalef....schon wieder? Ein bissl ist der Dampf schon raus wenn man zurück denkt was wir die letzten Tage so getrieben haben. Ist das verwerflich nachdem wir diese Saison schon so viel Zeit hier verbracht haben? Nachdem ich Jürgen aus Reus abgeholt habe und wir dann zusammen mit Christian nach Margalef gefahren sind gingen wir 3 Tage Seilklettern. 2 Tage waren wir an der Südwand von Espadellas unterwegs. Ich kletterte ein paar 7bs und probierte zwei 8as jeweils einmal, konnte mich aber nicht motivieren sie nochmal zu versuchen. Christian konnte die Traumtour „ladron de la orchidea“(8a) durchsteigen und beeindruckte mich mit seiner Schmerzresistenz, denn seine Finger bluteten und waren förmlich zerfetzt. Loco! 
 
Zusammen mit unseren Freunden Maria, Puig, Jo und Christian fuhren wir dann einen Tag bouldern nach El Cogul, einem Sandsteinbouldergebiet nicht weit entfernt von Margalef. Wir hatten einen super Tag und es waren viele nette Leute dabei. Jeder probierte etwas seinem Level entsprechend und es gab weder übertriebenen Ehrgeiz noch Leistungsdruck. Es war einfach sehr entspannt und angenehm.
Ich kletterte dann noch einen Tag mit Jürgen in der „Cathedral“ wo ich die Route „Mortal Kombat“ (8a/ 8a+) versuchte und auch ziemlich weit kam. Leider ist es zur Zeit nur an ausergewöhnlich warmen Tagen möglich dort zu klettern, weil es nordseitig ausgerichtet ist.

 




Mit Dicha verbrachten wir dann noch zwei weitere Tage beim bouldern in El Cogul. Gestern fuhren wir den kurvigen Weg nach Arboli und boulderten dort mit Maria, Puig, Julian und Jürgen an den überhängenden Kalkblöcken. Es war für Jeden was dabei und wir hatten unseren Spass. Der Kalk dort ist relativ glatt und eigenet sich wirklich gut zum bouldern, was ja doch recht selten ist bei dieser Art von Fels. Die Kletterei ist eher kräftig und steil, mit allen Arten von Griffen. Es gibt jede Menge ästhetischer Blöcke und Linien die es zu probieren gibt und die Lage ist auch ausgesprochen schön. 

 


 
 
Die nächsten Tage wird Dicha Ski fahren gehen und ich werde mich mit Christian und Johannes verbünden und die örtlichen Felsen unsicher machen. Ganz wie früher!
Bis Bald euer Marten

Dienstag, 12. Februar 2013

The good, the bad and the ugly

Hallo liebe Leser
Seit dem letzten Blog ist sehr viel passiert und ich versuche es mal alles zusammenzufassen.
In Santa Linya lief alles sehr gut mit uns. Dicha und ich kletterten beide unsere Projekte kurz nacheinander und wir machten voneinander Fotos, dank der Hilfe von Franzi. Auch filmten wir beide Routen und wollen die Videos später veröffentlichen. Hier sind die Ergebnisse:
Dicha in "Spanglish" 7a+

Dicha in "Spanglish" 7a+

"Mare del tano" 8b

"Mare del tano" 8b

"Mare del tano" 8b
Als nächstes fuhren wir nach Terradets, wo wir einen Tag kletterten. Leider hat es uns beiden nicht so gefallen, da die Routen doch recht austauschbar sind. Es gibt keine herausragenden Linien und alles sieht irgendwie gleich aus. Abends erreichte uns dann eine SMS das unser Christian einen Autounfall hatte und wir beschlossen am nächsten Tag zu ihm zu fahren. Glücklicherweise ist nur dem Auto "Altfred" etwas passiert und alle Insassen blieben unverletzt. Franzi und Christian verbrachten dann 3 Tage in Tarragona und versuchten vergeblich mit den spanischen Versicherungen zu kommunizieren. Als "Altfred" wieder grade gebogen war kamen sie zurück nach Siurana und wir kletterten für 2 Tage dort. Leider vertrieb uns der Wind und wir zogen weiter nach Margalef wo wir uns jetzt befinden. Jürgen aus Innsbruck ist unser Gruppe nun auch zugestoßen und ich hoffe wir werden viel Spass haben. "Altfred" erholt sich auch immer mehr und heilt langsam. Heile Heile Altfred!
Bis bald euer Marten



Ein Freund sagte einst

Haz lo que quieras hacer ahora, cuando aun puedas, que la vida pasa muy rapida. Mira donde estoy ya, con todo lo que queria hacer en la vida”
Das Leben zieht doch viel zu schnell vorbei, das hört man immer wieder. Deswegen mache nur das was du wirklich willst und geniesse jede Minute. Drei Monate leben wir nun schon in Nordspanien und es fühlt sich an, als wären wir letzte Woche erst angekommen. Freunde kommen und gehen, bleiben kürzer oder länger. “Where do you live?” ist eine häufige Frage. “Here in Margalef” ist die passende Antwort die wir geben. Unser Haus ist immer dabei, zumindest fühlt es sich so an. Wo immer wir leben wollen, können wir leben – das ist Freiheit. November und Dezember waren unsere Margalef Monate. Wir kletterten so oft es unsere Körper erlaubten, denn das Wetter war fast immer einladend genug. Zusammen mit vielen neuen und alten Freunden lebten wir dort abgeschieden von jeglichem “normalen” Leben. Anfangs bastelten wir mit der grossen Hilfe von Christian und Johannes an unserem Auto rum. Das gesamte elektrische System wurde perfektioniert. Die Solarplatte wurde aufs Dach geklebt, die neue Gelbatterie in den Wohnraum gestellt und verkabelt und das sehr wichtige Trennrelai, was Starter- und Wohnraumbatterie trennt, richtig angeschlossen. Jetzt läuft alles wie gewünscht und wir sind mehr als zufrieden. An Komfort bleibt nichts zu wünschen übrig, dank Warmwasserboiler zum duschen und Gasheizer am Morgen. 




Auch über Klettererlebnisse konnten wir uns nicht beklagen. Wir hatten viele Projekte in verschiedensten Sektoren, die wir fast alle auch abhaken konnten. Ganz besonders gefallen hat mir der neue Sektor “Cathedral”, wo ich drei Tage mit Johannes kletterte. Leider wurde es dann schnell etwas zu kalt, dank der nordseitigen Ausrichtung. In Siurana waren wir auch öfters unterwegs, wo ich ein geniales Projekt habe. Meine Motivation dafür ist endlos und ich würde mich freuen es noch diese Saison durchzusteigen. Falls es aber nicht passieren sollte, dann macht mir das auch nichts, da jeder Versuch einfach ein Erlebniss ist. Ich denke das ich knapp dran bin es zu klettern, es muss nur von den Bedingungen alles zusammenpassen.



Momentan klettern wir ganz viel in “Santa Linya”, einem relativ neuen Gebiet für mich. Hier herrscht eine coole Atmosphäre mit ganz vielen “Locals”, den üblichen Verdächtigen die einfach immer da sind.
Die gigantische Höhle motiviert einen einfach und die Kletterei ist sehr modern. Extrem physisch und dynamisch an blockigen Slopern, die einem viel Spielraum für technische Tricks (Ägypter und Hooks) lassen, kombiniert mit ausdauernden langen Linien ohne richtige Ruhepunkte. Die “Cova gran” gehört definitiv zu den Topgebieten in Spanien. Schon die Aufwärmroute ist ein Vorgeschmack auf das Kommende: eine stark überhängende 25 Meter lange henklige 7c – die leichteste Tour... Auch sehr gut barfuss machbar, wie von einem Höhlenbewohner täglich bewiesen wird ;-)


Während ich mich in der Höhle austobe, klettert Dicha viel in dem Nachbargebiet “Futbolin”, wo es viele schöne Touren im 6. und 7. Grad gibt. Die Kletterei ist ähnlich, wenn auch deutlich weniger steil. Zur Zeit versuchen wir ein paar mehr gute Fotos und Videos zu machen, da man das immer zu leicht vernachlässigt. Ich hoffe es geht euch allen gut die diesen Blog verfolgen,
bis Bald euer Marten