Nach einer tollen Party und anschließendem Kater am Mittwoch haben wir, Jo, Christian,Jürgen und Ich uns entschieden in die Fränkische Schweiz zufahren. Sehr spontan haben wir schnell unsere Sachen gepackt und saßen schon wenige Stunden später im Gasthof Eichler in Untertrubach. Bei leckerem Bier und gutem Essen verbrachten wir 4 Tage in Frankenjura und kletterten natürlich sehr viel. Donnerstag gings ersteinmal an die Schlossbergwände, wo es aber bald zu regnen anfing. Dort gab es ein großes Wiedertreffen mit zwei spanischen Freunden, die ich in Rodellar kennengelernt habe. Nachdem wir dort alles trockene und onsightbare geklettert sind, ging es weiter an die Püttlacher Wand, wo wir uns noch den Rest gegeben haben. Jo konnte eine Flashbegehung von "Treibjagd" (9-) abholen und dass bei pitschnassem Ausstiegsriss. Jürgen konnte eine andere 9- rechts von "Treibjagd" flashen.
Ziemlich spät ging es dann zurück zum Campingplatz. Freitag ging es an den wunderschönen "Roten Fels", einer der längsten Felsen in der Fränkischen. Dort warteten herrliche 35 Meter Routen im 8. Grad auf uns.
Christian versuchte eine kratzige Platte im Grad 9 und war sehr zufrieden mit seinem Tag.
Für Jo und mich ging es dann nocheinmal am Weißenstein zur Sache wo ich den "Entsafter" probierte, ihn aber wegen der dünnen Haut und der schmerzenden Griffen nicht klettern konnte. Johannes holte noch eine schnelle Begehung des "Strohdaches" ab.
Freitag war dann etwas ruhiger, denn Jo und Jürgen wollten Ruhetag machen. Wir schliefen sehr lange und machten uns erst spät auf den Weg zum Zwergenschloss und zum Bandstein. Dort kletterten Christian und ich ein paar 8er, die zwar etwas ausgesetzt und moralisch, denoch aber sehr schön waren.
Sonntag ging es dann nochmal zur Sache und wir machten uns zu den Marientaler Wänden auf. Dort kletterten Jo und ich erstmal eine sehr kurze 9- und später noch die "Stromlinie" (9). Johannes hatte sich die Tour vorher schonmal angeschaut und war heiß drauf sie zu "punkten". Nach 3 Versuchen war es dann soweit: In einem atemberaubenden Kampf erreichte Johannes die gute Schüttelposition nach der Schlüsselstelle und stieg weiter bis zum Ausstieg. Was für ein toller Abschluss für diesen Kurztrip!
Morgen geht es für uns nach Innsbruck, wo wir alles für den Studienbeginn klären wollen. Also genießt das tolle Wetter und bis bald
Euer Marten


