Volle 2 Wochen haben Johannes und Ich in Begleitung einiger Freunde am Gardasee verbracht. Ich teile den Reisebericht mal in 2 Teile ein, da es sonst zu viel auf einmal wird. Heute ist die erste Woche dran.
Freitag vor 2 Wochen hatte Ich Jürgen, Jonas und Peter eingeladen, da an diesem Tag Fabian und Johannes in Innsbruck ankommen sollten. Fabian war schon früher da und wir machten zusammen mit Peter aus 1 Kg Mehl eine gigantische Schüssel Hefeteig, die wir für unsere türkischen "Bazlamas" brauchten. Den ausgerollten Teig füllten wir mit Fetakäse, Frischkäse, Oliven und Zwiebeln. Es war ein Festmahl und so warteten wir bis 24 Uhr auf Jo, der dann endlich ankam. Es war ein toller erster Abend der sehr vielversprechend war!
Jonas Hündin Maya vor meinem neuen Verstärker
Am nächsten Morgen ging es auch schon Richtung Arco und wir fuhren direkt nach Nago. Dort frühstückten wir erstmal und machten einige leichtere Touren. Das Gebiet ist sehr groß und es giebt vorwiegend liegende bis senkrechte Sachen im 6. und 7. französischen Grad. Wirklich gefallen hat es uns jedoch nicht, da die Kletterei sehr unübersichtlich ist. Auserdem beinhalten die längeren Routen ganz fieße Plattenstellen am Ende, die die Wadln zum brennen bringen. Dafür wird man mit einer super Aussicht über den See belohnt, hat auch was.
Jo und Fabian beim Frühstück in Nago
Titanic (7a+)
Die nächsten Tage ging es nach Massone wo wir viel onsight kletterten aber auch ein paar schwerere Touren machten. Johannes und mir gelang eine kurze 7b namens "Duracell". Am Ruhetag ging es gleich erstmal nach Arco zum shoppen. Doch da in Italien die Geschäfte bis 15.30 Uhr zu haben und wir nicht so die Morgenmenschen sind, mussten wir uns 3 Stunden Zeit vertreiben. Also erstmal eine Pizza und ein großes Eis essen. Dann wanderten wir hinauf nach Baone, wo ich vor knapp 4 Jahren mit meinem Vati die ersten Sportklettererfahrungen sammelte (in einer 2c vom 3. Haken abbauen usw.). Danach ging es wieder nach Arco zurück wo wir noch eine Runde Pizza und Eis einlegten. Total satt konnten wir uns nun in die Geschäfte stürzen. Ich kaufte mir einen neuen Kletterrucksack von Beal, der sich bis jetzt schon bewährt hat. Auch Johannes und Fabian kauften fleißig ein.
Ich kletter "Duracell" in Massone
Am Mittwoch kamen dann Jonas, Martin und Peter nachgefahren und brachten gleichmal schlechtes Wetter mit. Etwas demotviert kletterten wir in Massone und entschlossen uns dann alle zusammen in die Gola Grotte zu fahren, da wir hörten das es dort Regensicher sei. Dort verbrachten wir auch die nächsten Tage, obwohl es sehr kalt und ungemütlich war. Mir gelang die Tour "Mister Monkey" im 2. Versuch. Die Route geht durch den überhängensten Teil der Höhle und zieht steil hinauf zu einem waagerechten Sinter der aus der Wand kommt. Die Schlüsselstelle ist es, sich auf diesen Sinter zu setzen. Ist das einmal geschafft, sitz man völlig entspannt auf dieser Bolle und muss dann noch ein paar leichte Meter zum Umlenker machen. Insgesamt war die Stimmung nicht so toll, auch bedingt durch einen Unfall, bei dem ein Deutscher vom 5. Haken neben mir auf den Boden knallte. Der Sicherungsmann hatte nicht aufgepasst und der Abgestürzte hatte einen kaputten Fuß. So kanns auch gehen. Nach 2 Tagen in der Gola packten wir unsere Sachen und verzogen uns wieder Richtung Gardasee.
Das wars erstmal für den Teil 1 des Reiseberichtes. Die Tage folgt der 2. Teil, also bis bald!
Am ersten Regentag im obersten Sektor von Massone. Die 7b+ in der ich hier hänge war total nass und ich musste schnell aufgeben
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