Dienstag, 5. Januar 2010

Ein guter Start ins neue Jahr!

Hallo liebe Blogleser!

Nach einer ganzen Woche in Dresden und einem eisigen Trip nach Königshain (mit zugefrorenem See) sind Johannes und Ich am Silvesterabend in Richtung Slovenien gefahren. 

Königshain

Trotz starkem Nebel sind wir super durchgekommen und Freitag Mittag in Osp angekommen. Leider regnete es ab dem Tauerntunnel wie aus Kannen, was natürlich etwas auf unsere Stimmung drückte. Auch ein kurzer Abstecher zur Wand "Misja Pec" brachte keine große Hoffnung hier irgendwas klettern zu können. Nur wenige Touren waren überhaupt kletterbar, es gab aber nahezu keine Tour die komplett trocken war. Zum Glück hatten wir ja einen Bus und blieben somit wenigstens trocken. Samstag Morgen regnete es immer noch doch wir entschlossen uns, es trotzdem zu probieren. Wir kletterten 2 leichtere Routen und versuchten eine coole Route namens "Samsara"(8a), welche aber ziemlich schwer war, vor allem bei den Bedingungen.


"Samsara" in Misja Pec


Jo macht sich bereit für die erste Tour


"Ich spüre meine Finger nicht mehr!"

Zurück im Bus gab es dann leckeres Abendessen und Glühwein, was den Tag etwas aufwertete.


Sonntag hatten wir dann großes Wetterglück und viel Sonne. Wir konnten einige tolle Routen klettern und mussten sogar die T-Shirts ausziehen weil es so warm war! Einfach herrlich, so konnte es bleiben!

Frühstück am Bus


Lecker!


Damit ging dann auch diese Route... 


Sonne!!!

Das Glück blieb uns leider nicht erhalten als wir am folgenden Morgen von der Polizei geweckt wurden, die uns erst mal wegscheuchte. Dann fing es auch noch zu schneien an und es wurde sehr sehr kalt. Nach einem kurzem Frühstück entschieden wir uns, nach Trieste zu fahren und dort einen Wetterbericht zu suchen. Auf unserer Irrfahrt durch die Stadt, fuhr uns zu allem Überfluss noch ein Italiener vors Auto und uns blieb nichts anderes übrig, als ihn wegzurammen. Am Bus ist nur der Blinker zerbrochen, der Fiat war aber ganz schön kaputt ;-)

Nach langem Zettelkram mit der italienischen Polizei und englischen Verhandlungen konnten wir dann weiter fahren. Erstmal suchten wir ein VW Servicepunkt, wo wir aber auch keinen Blinker bekamen. Also reparierten wir ihn notdürftig mit Tape (die Lampe war noch funktionstüchtig) und machten uns genervt auf den Heimweg nach Innsbruck. Zur Krönung wurde der Schneesturm immer schlimmer und wir tuckerten mit 40 Km/h hinterm Räumfahrzeug bis nach Österreich. Kaum dort angekommen hörte der Schneefall auf und wir kamen gut bis nach Innsbruck. 

Morgen wollen wir zum Bouldern in den Sundergrund fahren und hoffen auf gutes Wetter. Also bis bald

Euer Marten





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